21. August 2009
Nachdem der Weltmeister 2007 und der Olympiasieger 2008 aus Kenia stammte, kann es nur so weitergehen: die Goldmedaille ging 2009 an den Kenianer Ezekiel Kemboi mit einer Zeit von 8:00,89 Minuten. Silber geht an den – ebenfalls kenianischen - Richard Kipkemboi Mateelong, der den Hindernislauf in 8:00,89 Minuten bestritt. Der Bronzegewinner ist allerdings ein Franzose: Bouabdellah Tahri, der den Lauf in 8:01,18 Minuten meisterte.
Beim Hindernislauf der Frauen sieht es aber anders aus: hier dominierten bislang die Russinnen. Sowohl der Weltrekord, als auch der Weltmeisterinnentitel und auch der Olympiasieg wurde von Russinnen bestritten. Dies scheint nun ein Ende zu haben, denn Gold ging hier an die Spanierin Marta Dominguez, die die Weltjahresbestzeit in 9:07,32 Min lief.
Erst auf dem zweiten Platz finden wir eine Russin: Julija Sarudnewa, die die Strecke in 9:08,39 meisterte. Bronze erhielt die Kenianerin Milcah Chemos Cheywa mit 9:08,57 knapp hinter Sarudnewa. Die deutsche Antje Möldner aus Potsdam ist neuntplatzierte Läuferin; sie hatte jedoch im Vorlauf ihren eigenen Deutschen Rekord um knapp 6 Sekunden verbessert (9:21,73).
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