24. November 2010
Hindernisläufer benötigen Ausdauer und Kraft gleichermaßen, da beides im Wettkampf gefordert wird. Ideal ist ein ausgewogenes Training, das aus Ausdauertraining mit einzelnen, speziell auf den Sportler abgestimmten Kraftübungen für die Beinmuskulatur besteht. So wird der Körper optimal auf den Hindernislauf vorbereitet und körperliche Defizite können rasch und erfolgreich ausgeglichen werden.
Ein gut vorbereiteter Hindernisläufer muss relativ hoch springen und gleichzeitig schnell laufen können. Die Bewegungsabläufe müssen so perfekt aufeinander abgestimmt werden, dass es durch die einzelnen Sprünge zu keinem Tempoverlust kommen kann. Eine regelmäßige Schrittfolge und genaues Einschätzungsvermögen sind also unerlässlich, um einen Hindernislauf erfolgreich zu bestreiten. Aus diesem Grund gehören für einen Hürdenläufer Koordinationsübungen auf den Trainingsplan. Hier lernt der Sportler, seinen Körper genau zu kontrollieren und im richtigen Moment vor der Hürde abzuspringen, ohne sie zu berühren.
Hindernisläufer müssen außerdem über eine Muskulatur verfügen, die sich gut dehnen lässt, da die Beine beim Überwinden der Hürde relativ weit hoch genommen werden müssen. Gute Übungen sind also herkömmliche Dehnübungen für die Beinmuskulatur.
Des Weiteren muss die Beinmuskulatur kräftig genug sein, um die ständigen Sprünge und das Abfedern des Körpergewichtes auszuhalten. Hier empfiehlt sich die klassische Beinpresse. Durch das Auf- und Abbewegen der Beine und das zusätzliche Gewicht werden die verschiedenen Muskeln der Beine optimal trainiert. Natürlich sind auch Kniebeugen sehr sinnvoll, denn auch hier werden die Beine gut trainiert.
Wer an einem Hindernislauf teilnehmen möchte und an sich gut trainiert ist, jedoch vorher noch nie über Hindernisse gesprungen ist, der wird keinen großen Erfolg verbuchen können. Daher ist es wichtig, die Sprungtechnik an echten Hindernissen auszuprobieren. Dafür kommen alle möglichen Gegenstände in Frage. Man sollte aber darauf achten, dass sie annähernd gleich hoch sind, wie die Hürden im Wettkampf, damit man sich optimal darauf einstellen kann.
Die größten Trainingserfolge erzielt man mit einem professionellen Trainer, der die Bewegungsabläufe kontrolliert und einem sagen kann, was man noch verbessern könnte, denn häufig merkt der Sportler seine eigenen Fehler nicht sofort. Ob man lieber in der Gruppe oder einzeln trainiert, hängt vom jeweiligen Typ ab. Viele lassen sich durch ein gemeinsames Training zu Bestleistungen motivieren.
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