Beim Hammerwurf (oder Hammerwerfen) muss der Sportler eine Metallkugel, die an einem Stahldraht befestigt ist, so weit wie möglich schleudern und dabei gleichzeitig innerhalb eines bestimmten Sektors bleiben. Früher wurde das Gewicht an einem Holzstiel befestigt – daher kommt der Name Hammerwurf. Seit 1900 ist das Hammerwerfen für Männer eine olympische Disziplin, erst seit dem Jahr 2000 auch für Damen.
Die Technik ist bei dieser Disziplin der Leichtathletik besonders wichtig, es zählt nicht nur die körperliche Verfassung und die Kraft des Athleten. Das wichtigste an dieser Sportart ist, die Metallkugel möglichst weit zu schleudern. Der Weltrekord bei den Männern liegt bei 86,74 Metern, während Damen bis zu 78,30 Meter weit werfen.
Der Hammerwerfer steht zunächst in einem Kreis von 2,135 Metern Durchmesser und beschleunigt die 7,26 Kilo schwere (beziehungsweise vier Kilogramm bei Frauen) Metallkugel, die an einem Stahldraht hängt, dadurch, dass er sie mit beiden Armen kreisen lässt.
Entscheidend für einen guten Wurf ist, dass der Wurfhammer einen Abflugwinkel von etwa 44° hat, so fliegt er am weitesten, da sich der Hammerwerfer auf einer erhöhten Position befindet. Wird der Abflugwinkel falsch berechnet oder passiert ein Fehler, muss der Athlet damit rechnen, dass sich die Wurfweite verringert.
Stimmt der Winkel nicht hundertprozentig, so kann der Wurf noch mit der passenden Abfluggeschwindigkeit gerettet werden. Diese beträgt ungefähr 28 Meter pro Sekunde für einen 75-Meter-Wurf. Der Sportler muss sich also darauf konzentrieren, die Kugel möglichst schnell von sich weg zu schleudern. Je schneller die Metallkugel abgeschossen wird, desto weiter fliegt sie in der Regel.
Eher unwichtig für den Sportler ist seine eigene Körpergröße, da ein größerer Hammerwerfer gegenüber einem kleineren keinen direkten Vorteil hat, da die Abflughöhe die Weite des Wurfes nur sehr geringfügig beeinflusst.
Für einen gültigen Wurf muss der Hammerwerfer unbedingt in seinem Kreis bleiben, bis der Hammer gelandet ist. Außerdem muss das Geschoss in einem bestimmten Sektor landen, damit der Wurf gültig ist.
Von den acht besten Athleten hat jeder sechs Versuche. Der weiteste Wurf gewinnt. Sollten zwei Sportler gleich weit geschossen haben, so entscheidet der nächste Wurf.
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17.12.12 | |
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04.09.12 | |
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07.02.11 | |
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24.12.10 | |
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24.10.10 | |
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