24. November 2010
Beim Dreisprung führt der Sportler drei verschiedene Sprünge hintereinander aus, wobei die Weiten am Schluss zusammengezählt werden. Im Normalfall ist die Anlaufbahn 11 Meter lang, eine Ausnahme bilden lediglich Jugendwettkämpfe, bei denen die Anlaufbahn 7 bis 9 Meter lang ist. Der Dreisprung ist seit 1896 eine beliebte olympische Disziplin und wird von Frauen und Männern ausgeführt.
Beim Dreisprung muss der Athlet darauf achten, dass er beim ersten Sprung ("Hop") auf demselben Fuß landet, mit dem er abgesprungen ist. Beim nächsten Sprung, dem "Step", erfolgt die Landung auf dem jeweils anderen Fuß und beim letzten Teil des Dreisprungs – dem "Jump" berührt der Sportler den Boden wiederum mit dem ersten Fuß. So entsteht eine Sprungreihenfolge links-rechts-links, oder rechts-links-rechts, dies variiert von Sportler zu Sportler.
Das besondere am Dreisprung ist, dass die drei Sprünge eine einzige, fließende Bewegung sind. Es wird also zwischen den einzelnen Sprüngen nicht gestoppt. Es gibt zwei Typen von Dreispringern: Typ 1 läuft möglichst schnell an und achtet darauf, bei den ersten beiden Sprüngen keine Geschwindigkeit einzubüßen, sodass er beim Jump eine große Weite erzielen kann. Typ 2 besitzt eine hervorragende Sprungkraft, die er vor allem beim Hop einsetzt und bei diesem Sprung die größte Weite erzielt.
Für einen erfolgreichen Dreisprung empfiehlt es sich, regelmäßig zu trainieren und außerdem auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Der Sportler sollte im Idealfall regelmäßig Kraft- und Ausdauerübungen machen. Am besten hat sich ein Sportprogramm aus kräftigenden Übungen für die Beinmuskulatur und anschließendes Ausdauertraining bewährt. Wie er das Training gestaltet, ist jedem Dreispringer selbst überlassen. Einige widmen sich an einem Tag nur den Kraftübungen und trainieren ihre Ausdauer am nächsten Tag, andere wiederum wechseln innerhalb einer Trainingseinheit den Modus.
Wichtig ist, dass der Dreisprung in seiner Ausführung perfektioniert wird. Der Sportler muss den optimalen Zeitpunkt des Absprungs genau einschätzen können, um die größtmögliche Weite zu erzielen. Die Anlaufbahn darf bei den ersten beiden Sprüngen verlassen werden, was aber nicht ratsam ist. Die Versuchszeit pro Dreisprung beträgt eine Minute – sollte der Athlet die Sprünge innerhalb dieser Zeit nicht absolviert haben, ist der Versuch ungültig.
Die Sprungreihenfolge beim Dreisprung ist rechts-rechts-links oder links-links-rechts.
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