30. Januar 2012
Boxen ist in vielerlei Hinsicht sehr gesund. Der Sport vereint Elemente des Krafttrainings mit denen des Ausdauersports, zudem wird die Koordinationsfähigkeit geschärft und die Reflexe werden trainiert. Doch viele Menschen schrecken vor dem Boxen wegen des fraglos vorhandenen Gewaltaspekts zurück – genau hier setzt Aeroboxing an.
Aeroboxing gehört zur Aerobic, ist dabei jedoch eine ganz besondere Disziplin, die starke Anleihen bei den Martial Arts-Kämpfern nimmt. Insbesondere die Boxtechniken finden Verwendung beim Aeroboxing, das also kein Wettkampf im Sinne eines Kampfes ist und ohne jede Berührung eines anderen Menschen auskommt. Die amerikanischen Schöpfer sprechen diesbezüglich von dem "non-combat aspect" und "non-contact aspect" des Aeroboxings.
Der Schlüssel zum erfolgreichen Aeroboxing ist der durchgängige Bewegungsablauf. Genau wie bei einem Kampf kommt der Körper nie zum stehen, sondern durchläuft gewisse Bewegungsroutinen, die sich im Laufe der Zeit so sehr in den Kopf der Sportler einprägen, dass sie wie von selbst geschehen.
Aeroboxer verfolgen mit ihrer Sportart verschiedene Ziele. Durch die Aerobic soll erst einmal der körperliche Zustand verbessert werden. Die Menschen werden fitter und bauen Muskeln auf. Zeitgleich senkt Aeroboxing den Blutzucker und kann ebenfalls positive Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel haben. Zudem ist die Sportart für jeden Menschen perfekt, der sich von überflüssigen Pfunden trennen möchte, da hier Krafttraining und Ausdauertraining ineinander übergehen. Der Körper verbrennt Kalorien und baut zeitgleich an den richtigen Stellen Muskeln auf, um künftig mit einem Traumkörper zu überzeugen.
Aber Aeroboxing fördert nicht nur Fitness und Gesundheit. Sportler berichten über zwei weitere Aspekte, wie das Training ihr Leben positiv beeinflusst. Das Wiederholen der Bewegungsabläufe bis sie zur Routine werden, überträgt sich auf das alltägliche Leben. Berufliche und private Arbeiten, die Routine sein sollten, werden besser gemeistert. Zudem berichten trainierte Sportler, dass ihnen das Training geholfen habe, auch andere Aufgaben über einen längeren Zeitraum zu meistern, ohne dabei müde zu werden. Außerdem verbessere sich die eigene Stimmung nachhaltig, wenn man konsequent trainiere.
Mit dem körperlichen Befinden werde auch das geistige besser. Einsteiger sollten drei Mal die Woche je 20 Minuten trainieren. Profis können fünf bis sechs Mal pro Woche bis zu einer Stunde trainieren.
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