18. August 2010
Das Skateboarden wird vor allem durch die vielen verschiedenen Figuren und Tricks interessant, die gefahren und gezeigt werden können. Manche davon sehen spektakulär aus, sind aber in Wirklichkeit mit etwas Übung relativ einfach zu bewerkstelligen. Andere dagegen sind wirklich etwas für die Profis auf dem Brett. Die gängigsten Tricks und Formen stellen wir Ihnen hier vor.
Der Ollie ist die Grundform und Basisübung aller Tricks schlechthin. Bei der speziellen Technik wird mit Gewichtsverlagerung gearbeitet. Dabei erfolgt starker Druck auf das Heck des Boards, so dass sich der Bug vorne abhebt. Auf diese Weise kann über Hindernisse gesprungen werden. Der Ollie funktionert mittels des starken Impulses, der es wiederum erlaubt, dass beide Füße während der Figur mit dem Brett in Verbindung bleiben. So kann das Board im Flug sogar noch gesteuert werden. Der Ollie sieht einfach aus, erfordert aber einiges an Übung.
Wie bei vielen anderen Figuren auch, so lässt hier die Namensgebung bereits auf die Technik schließen, denn sie beschreibt die Flugtechnik und den Drehungsgrad des Boards. So wird beim Frontside 50/50 abwechselnd auf beide Seiten des vorderen Brettes Druck ausgeübt, wodurch eine schnelle Schlangenbewegung entsteht. Diese kann mit Sprüngen kombiniert werden. Drehungen um die eigene Mittelachse dagegen werden als Shove-its bezeichnet.
Diese beiden Formen unterscheiden sich dadurch, mit welchem Teil des Boards zuerst über das Hindernis gesprungen wird. Überfliegt das Deck des Boards das Hindernis zuerst, so spricht man von einem Slide. Slides finden oft in aufgesetzter Form statt. Die unterschiedlichen Formen isnd der Tailslide, der Noseslide und der Boardslide. Bei den Grinds dagegen wird das Hindernis unterseitig übersprungen.
Die Namensgebung des Grab Tricks stammt aus dem Englischen: "to grab" bedeutet Greifen. So wird beim Grab Trick mit einer Hand oder auch mit beiden Händen nach dem Skateboard gegriffen. Bei einem Nose Grab wird zum Beispiel die Spitze des Boards, die Nase, berührt. Durch das Greifen wird nicht aktiv in die Flugbahn eingegriffen oder die Richtung verändert, es handelt sich quasi nur um eine Ausschmückung der jeweils praktizierten Form, durch die sie erschwert wird und noch spektakulärer aussieht.
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