12. August 2010
Den klassischen Tretroller kennt fast Jedermann noch aus Kindertagen. Damals galt er als kleines und leicht zu beherrschendes Fahrzeug vorwiegend für jüngere Kinder, und wurde spätestens mit dem Einsetzen der Pubertät aufs höchste verpönt. Umso erstaunlicher, dass er in den letzten Jahren in seiner Wiedergeburt als Kickboard eine unglaubliche Wiedergeburt erlebt hat. Inzwischen ist das leichte und schnittige Kickboard auch bei Erwachsenen fest etabliert.
Im Unterschied zum klassischen Roller verfügt das Kickboard über sehr kleine und leichte Gummirollen. Es ist zusammenklappbar und kann leicht unter dem Arm transportiert werden. So hat das Gerät viel von seiner Sperrigkeit verloren und kann gut in einem Schrank oder auf engem Raum Platz finden. Die Gehäuse der Kickboards sind häufig aus leichtem Aluminium oder anderen silbern glänzenden Metallen. So wirken die fahrbaren Untersätze schick und schnittig und man kann sich durchaus mit ihnen sehen lassen. Ein Imagewandel hat stattgefunden, von dem viele Fußgänger profitieren.
Denn das Kickboard eignet sich sehr gut zur Fortbewegung in der Stadt und auf Kurzstrecken. Besonders auf Distanzen, bei denen sich der Einsatz des Fahrrades nicht wirklich lohnt, gewinnt das Kickboard zunehmend an Beliebtheit. So wird es zum Beispiel für die Fahrt zur Bushaltestelle oder von der Bushaltestelle zum Endziel eingesetzt. Schnell zusammen geklappt, kann es sowohl in öffentliche Verkehrsmittel mitgenommen werden ohne größere Umstände zu bereiten, als auch am Arbeitsplatz oder zuhause schnell in einem kleinen Winkel verstaut werden.
Auch in der Mittagspause eignet sich das Kickboard, um schnell zu einer Verabredung zu gelangen, ohne allzu viel Zeit zu verlieren oder auf Fahrzeug oder öffentliche Verkehrsmittel angewiesen zu sein. Der Antrieb durch Muskelkraft ist einfach zu erlernen, die Geschwindigkeit lässt sich selbst bestimmen. Lediglich das geeignete Schuhwerk ist von Vorteil, denn beim Kickboarden sollte man nicht unbedingt offene Schuhe oder Flipflops tragen. Jeder halbwegs flache und robuste Schuh ist jedoch bestens geeignet.
Das Fahren auf dem Kickboard macht nicht nur Spaß, sondern ist auch wesentlich schneller als die Fortbewegung zu Fuß. So kann Zeit gespart werden, und gleichzeitig wird die Muskulatur trainiert und der Kreislauf inklusive Stoffwechsel werden angeregt. Sogar Kalorienverbrennung findet beim Kickboarden statt. Für die Kurzstrecke also eine durchaus lohnenswerte Alternative.
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