Neues Suchspiel "Geocaching" mit Hilfe von GPS

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
2. September 2009

Früher nannte man eine Schatzsuche im Wald einfach nur Schnitzeljagd und man benötigte nur etwas Kreide, ein paar Papierschnitzel und los ging es, um am Ende einen kleinen Schatz zu finden.

Heute heißt das Spiel "Geocaching" und hierfür benötigt man ein GPS-Gerät. Aber mittlerweile gehen die Umweltschützer auf die Barrikaden, weil die Schatzsucher die Quartiere von Fledermäusen zerstören und häufig Müll achtlos hinterlassen.

Die Geocacher suchen sich auch immer neuere Verstecke - beispielsweise auch unwegsame Höhlen.

Das Spiel funktioniert ganz einfach. Man geht mit seinem Satellitennavigationsgerät (GPS) auf die Suche nach einem bestimmten Versteck, es gibt mittlerweile über 100.000 solcher Verstecke, die in einem geographischen Koordinatensystem eingetragen und im World Wide Web veröffentlicht werden.

Nachdem das Versteck ("Caches") mit einem kleinen "Schatz" gefunden wurde, trägt man sich im Logbuch ein und hinterlässt auch einen kleinen "Schatz".

Mittlerweile beteiligen sich über 25.000 in Deutschland an diesem Versteckspiel.