27. Oktober 2011
Wasserski ist eine Wassersportart. Dabei wird der Sportler, auf Brettern stehend, von einem Motorboot oder Lift über die Wasserfläche gezogen. Die Bretter werden als Wasserski bezeichnet, wobei es diverse Variationen gibt.
Ein Paar Wasserski besteht aus zwei schmalen Brettern, die an den vorderen Enden nach oben gebogen sind. Auf ihnen befinden sich Gummimanschetten zum Einführen der Füße, um eine gewisse Standsicherheit zu erzielen. Am hinteren Ende der Bretter ist auf der Unterseite jeweils eine Finne angebracht.
In Abwandlung können Wasserski auch aus einem Brett bestehen, das als Monoski bezeichnet wird. Auch dieses Brett besitzt Finne und Bindung, wobei der Wettbewerbs-Monoski auch über zwei Bindungen verfügen kann. Die Unterseite des Monoskis kann tunnelförmig, konkav oder tunnelkonkav gewölbt sein.
Als weitere Variation kommt der Sprungski zum Einsatz. Er wird paarweise benutzt und zeichnet sich durch eine größere Länge und Breite als der normale Wasserski aus. Man verwendet ihn zum Weitsprung, der über eine Schanze ausgeführt wird. Kürzer hingegen ist der Trickski mit zwei hintereinander angebrachten Fußschlaufen. Das Ausführen von Tricks ist durch seine bessere Wendigkeit möglich.
Der tellerförmige Ski besitzt keine Finne und ist mit zwei Fußschlaufen ausgestattet. Beim Fahren stehen die Füße etwa schulterbreit auseinander. Auf dem Wakeboard steht der Fahrer seitlich zur Fahrtrichtung auf dem Brett. Auf den Kneeboard nimmt er eine sitzende Position ein. Möglich ist auch das Fahren ganz ohne Brett, allerdings erfordert das Barfußfahren einiges an Erfahrung.
Neben dem Motorboot oder Wasserskilift, an welchem der Wasserskisportler über eine Leine mit Haltegriff verbunden ist, wird ein Prallschutz für den Rückenbereich benötigt. Außerdem trägt der Fahrer einen Helm. Da beim Wasserskifahren Geschwindigkeiten bis zu 58 Kilometer in der Stunde erreicht werden können, gibt es professionelle Sprunggurte, die auf Taillenhöhe getragen werden. Sie sorgen dafür, dass der Körper des Sportlers durch die Zugkraft nicht zu weit in die Schräglage gerät.
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