27. Oktober 2011
Beachvolleyball ist eine Variante der Mannschaftssportart Volleyball. Für Wettkampfspiele gilt ein Reglement, das nicht nur die Eigenschaften des eingesetzten Volleyballes vorschreibt, sondern auch die Besonderheiten, die der Untergrund des Spielfeldes bieten muss. Damit eine Beachvolleyball-Anlage möglichst lange in einem bespielbaren Zustand bleibt, kommt es auf die Auswahl des richtigen Sandes an.
Wettkampfbedingungen schreiben für den Untergrund eines Beachvolleyballfeldes eine mindestens 40 Zentimeter starke Sandschicht mit einer durchschnittlichen Körnung von 0,2 Millimetern Durchmesser vor. Das einzelne Korn muss rund sein. Darüber hinaus legen Betreiber von Beachvolleyballanlagen besonderen Wert auf die Optik ihres Platzes.
Der perfekte Sand im Beachvolleyballbereich sollte hell und trocken, sauber und ausreichend dick aufgeschüttet sein, damit er sowohl die Wünsche der Spieler als auch die der Zuschauer erfüllt. Damit eine ausreichende Trittsicherheit und das Ablaufen von Regen- und Schmelzwasser erzielt werden, ist eine gründliche Vorbereitung der Anlage erforderlich. Diese beginnt mit einem Aushub und dem Einbringen einer Drainageschicht. Auf diese wird Sand gefüllt.
Bevor der Sand aufgeschüttet wird, ist er in einem speziellem Verfahren gereinigt worden. Dabei wurden möglichst alle Verunreinigungen und Humusanteile entfernt. Diese würden nicht nur optisch einen schlechten Eindruck hinterlassen, sondern auch das Unkrautwachstum ermöglichen. Besondere Schleifverfahren, wie sie auch durch die Wellenbewegungen des Sandes im Wasser entstehen, sorgen dafür, dass die Körner eine abgerundete Form erhalten. Hierdurch können Hautabschürfungen, die sich beim dynamischen Volleyballspiel kaum vermeiden lassen, möglichst gering gehalten werden.
Verschiedene Sandkörnungen werden miteinander vermischt. Körner mit kleinerem Durchmesser führen zur guten Bespielbarkeit des Untergrundes, weil die Auftrittfläche selbst bei kraftvollem Spieleinsatz relativ stabil bleibt. Größere Körner sorgen dafür, dass Regen- und Schmelzwasser in die untere Drainageschicht ablaufen können. Als ideal erweisen sich Korngrößen zwischen 0,1 und 1,2 Millimetern. Während die Sandtiefe auf dem größten Teil des Spielfeldes etwa 40 Zentimeter beträgt, wird sie in der Nähe des Netzes etwa 10 Zentimeter dicker gewählt, da Aktionen in Netznähe mit einer besonderen Dynamik verbunden sind. Für ein Spielfeld werden ungefähr 250 Tonnen Sand benötigt.
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