19. Dezember 2011
Torwände werden nicht nur von erwachsenen Fußballspielern gern verwendet. Auch Kinder üben sich in ihrer Geschicklichkeit, wenn sie die "Großen" nachahmen. Bei der Auswahl einer Kindertorwand sollte man mit Bedacht vorgehen.
Torwände bestehen aus Span- oder Holzplatten, die mit einem Lattengestell verstärkt sind oder sie lassen sich in vorhandene Fußballtore einhängen. Natürlich sollte die Größe der Torwand dem Alter des Kindes angepasst sein. Kindergartenkinder sind mit Abmessungen von etwa 150 mal 100 Zentimetern bestens beraten. Bei größeren Kindern darf die Torwand gern um die 200 Zentimeter hoch und 150 Zentimeter breit sein.
Die größte Rolle bei der Auswahl einer Torwand für Kinder spielt deren Stabilität. Das Angebot der Hersteller reicht von Spanplattentorwänden über Modelle aus Textilgewebe bis hin zu kompletten Toren, in die eine Torwand eingehängt wird. Letztere erzielen optisch einen guten Eindruck, müssen aber nicht unbedingt besser als einfache Holztorwände sein.
Bereits beim Aufbau können Materialien niederer Qualität auffallen. Die meist verwendeten Klicksysteme lassen sich bei minderwertigen Modellen nur schwer zusammenbringen, scharfgratige Ränder erhöhen die Verletzungsgefahr. Ist das Tor zu leicht und lässt es sich nicht im Boden verankern, fällt es um, was wiederum ein Verletzungsrisiko für das Kind bedeutet. Wer ein Set aus Tor und Torwand wählt, sollte also auf eine hochwertige Verarbeitung und ausreichende Stabilität achten.
Wo bereits ein Fußballtor vorhanden ist, wird wahrscheinlich eine Textiltorwand zum Einsatz kommen. Das Gewebe sollte möglichst reißfest sein. Außerdem sollte auf die Verarbeitung der Aufhängung geachtet werden. Reißende Nähte lassen die Torwand schnell zum Einsturz kommen. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten sein dürften stabile Heringe, mit denen die Torwand im Boden verankert wird.
Holz- oder Spanplattentorwände stellen eine gute Alternative dar, sofern die Platte nicht zu stark ausfällt. Ansonsten lässt sie sich nur schwer innerhalb des Gartens transportieren. Natürlich sollte auch hier auf Qualität geachtet werden, Wand und Gestell müssen schließlich unterschiedlichen Witterungsbedingungen Stand halten. Natürlich lassen sich die Torwände auch im Nachhinein wetterfest imprägnieren und nach individuellem Geschmack farblich gestalten.
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