20. Oktober 2011
Beim Wellenreiten werden Surfboards verwendet, die sich in Größe und Bauweise unterscheiden. Allen gemein sind die fehlenden Fußschlaufen. Welches Brett verwendet wird, entscheidet das jeweilige Einsatzgebiet.
Surfbretter zum Wellenreiten unterscheiden sich von denen zum Windsurfen durch die fehlenden Fußschlaufen. Das Abrutschen des Surfers vom Brett verhindern Wachse, die nach der jeweiligen Wassertemperatur ausgewählt werden. Wellenreiterboards unterteilen sich in Long- und Shortboards.
Longboards sind die ältesten Wellenreiterboards. Sie sind mindestens 8 Fuß lang, was 2,44 Metern entspricht. Auffallend ist ihre abgerundete Spitze, die als Nose bezeichnet wird. Ein einfaches Longboard ist das Malibu mit einer Länge von maximal 9 Fuß oder 2,74 Metern. Es eignet sich für Anfänger und für Surfer mit wenig Erfahrung. Das Fahren auf dem Longboard ist mit jeder Menge Stilbewusstsein verbunden, wobei auch Tricks zum Einsatz kommen können.
Nach dem Longboard wurde das Shortboard entwickelt, das sich durch eine bessere Wendigkeit auszeichnet. Verwendet wird es hauptsächlich von fortgeschrittenen Surfern. Aufgrund unterschiedlicher Längen und Bauweisen gibt es verschiedene Arten von Shortboards. Standard Shortboards sind zwischen 6 und 7 Fuß lang. In Abwandlung des Malibus gibt es eine Miniaturausgabe, das Mini-Malibu, welches weniger als 8 Fuß lang ist. Einsteiger auf dem Shortboard profitieren vom längeren und dickeren Evolution Board, das von einem Longboard kaum zu unterscheiden ist. Auffällig ist seine spitz zulaufende Nose. Für besondere Wetterlagen, beispielsweise bei auflandigem Wind, der kleine Wellen entstehen lässt, eignet sich das Fish, auch Egg genannt. Dieses Shortboard ist besonders kurz.
Große Wellen lassen sich mit dem Gun gut bewältigen. Es ist zwischen 7 und 12 Fuß lang und besonders schmal. Durch seine Bauform lassen sich hohe Geschwindigkeiten im Wasser erzielen, wobei die Stabilität aufgrund der Länge erhalten bleibt. Das Bodyboard ist ein Surfboard, auf dem der Surfer in liegender Position fährt, es lässt sich aber auch kniend bewegen. Drop-Knee beschreibt das einbeinige Knien, wobei das andere Bein aufgestellt ist. Im Gegensatz zu anderen Surfboards ist die Verletzungsgefahr auf dem Bodyboard eher gering.
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