21. Juni 2011
Das Spinning ist eigentlich ein Gruppentrainingsprogramm. Bei entsprechender Motivation lässt es sich aber ebenso zu Hause durchführen. Wichtig ist, das passende Spinningrad zu finden, damit das Training auf Dauer Freude macht.
Wie jedes Fahrrad soll auch das Spinningrad zum Fahrer passen. Nur eine ergonomische Sitzposition garantiert langfristigen Fahrspaß und einen positiven Trainingseffekt. Je nach Modell lassen sich Sattel- und Lenkerstütze mehr oder weniger individuell einstellen. Im Allgemeinen kann davon ausgegangen werden, dass die teuren Modelle variabler positionierbar sind. Kostengünstigere Räder fallen hingegen oft durch Unflexibilität auf. Bei einigen Spinningrad-Modellen haben bereits Sportler ab einer Größe von 1,85 Metern Schwierigkeiten, eine optimale Sitzposition zu finden. Sie müssen zeit- und kostenaufwändige Umbauten am Rad vornehmen. Wer diese vermeiden will, sollte vor dem Kauf die Einstellmöglichkeiten von Sattel- und Lenkerstütze prüfen. Außerdem ist für jedes Spinningrad eine maximale Belastungsgrenze angegeben, die schon aus Sicherheitsgründen nicht überschritten werden sollte. Mit dem preislichen Niveau steigen auch die Kapazitäten des Spinningrades.
Wichtig beim Spinning ist die Laufruhe des Rades. Selbst bei hoch eingestelltem Widerstand sollte das Training "rund" laufen. Billigmodelle kommen da schnell an ihre Grenzen. Besser ist es, sich auf die Qualität namhafter Hersteller zu verlassen und etwas mehr Geld bei der Anschaffung des Spinningrades auszugeben. Hochwertige Spinningräder besitzen ausreichend große Schwungräder mit genügend Schwungmasse, so dass das Treten der Pedale gleichmäßig erfolgen kann, ohne dass das Rad durch übermäßige Geräuschbelastungen auffällt. Ohne Trainingscomputer kommt kein Spinningrad aus. Häufiger Schwachpunkt ist dessen Zuverlässigkeit. Auch unter diesem Gesichtspunkt kann nur geraten werden, kein Billigmodell zu kaufen. Denn was nützt ein Computer, der falsche Ergebnisse liefert oder gar nicht funktioniert?
Zur Sicherheit des Spinningrades gehört ein sicherer Stand. Räder mit ausreichend großer Schwungmasse und mit stabilen Rahmenkonstruktionen können diesen vorweisen. Wurde ihnen ein entsprechendes Prüfzeichen von zugelassener Stelle vergeben, spricht das für eine durchweg hochwertige Verarbeitung aller Bauteile. Wer beim Aufbau keine bösen Überraschungen erleben möchte, erkundigt sich vorab, ob eine klar verständliche Bauanleitung und eventuell notwendiges Werkzeug im Lieferumfang enthalten sind. Wer sich unsicher ist, für welches Spinningrad er sich entscheiden soll, kann vor dem Kauf im Fachhandel unterschiedliche Modelle auf ihre Vor- und Nachteile testen.
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15.02.11 | |
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29.11.10 | |
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25.10.10 | |
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26.04.10 | |
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25.04.10 | |
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