11. Oktober 2011
Das Skateboard ist ein spezielles Brett auf Rollen, das unter anderem der Fortbewegung dient. Gleichzeitig handelt es sich um ein Sportgerät, auf dem diverse Tricks ausgeführt werden können. Da das Skateboard großen Belastungen ausgesetzt ist, muss es stabil gebaut sein.
Das Deck des Skateboards besteht aus elastischem, zähen Holz. Meist wird Ahorn verwendet. Es ist aus 7 bis 9 Schichten zusammengesetzt, die miteinander verklebt sind. Im Verbund wird eine noch bessere Stabilität erreicht. Das Deck ist in der Regel 80 Zentimeter lang und 20 Zentimeter breit. Andere Größen sind möglich. Bei neueren Modellen fallen die beiden nach oben gebogenen Enden auf, die als Nose beziehungsweise Tail bezeichnet werden. Sie ermöglichen dem Skater eine größere Variation an Tricks. Ältere Skateboards waren gleichmäßig eben.
Auf dem Decktop befindet sich ein rutschfester Belag, der von den Skatern als Sandgrip oder Griptape bezeichnet wird. Es handelt sich dabei um ein selbstklebendes Material, das mit einer unterschiedlich starken Körnung ausgestattet ist. Hierdurch erhält der Skater sicheren Halt auf dem Board. Einige Griptapes besitzen ein graphisches Design, die meisten allerdings sind einfarbig.
Die Unterseite des Boards hingegen ist der optischen Verschönerung gewidmet. Sie weist die unterschiedlichsten Motive auf und wird von vielen Skatern individuell gestaltet. Zudem sind an der Unterseite zwei beweglich gelagerte Achsen angebracht. Im Fachjargon heißen sie Trucks. Die Achsen setzen sich aus jeweils einer Platte, der Baseplate, sowie kugelgelagerten Rollen zusammen, wobei die Teile durch eine Hauptschraube und entsprechende Lenkgummis zusammengehalten werden. Diese Distanzhülsen besitzen die Bezeichnung Spacer. Unterschiedliche Härtegrade der Lenkgummis sind für verschiedene Einsatzgebiete konzipiert. Die Baseplate hält durch eine Vierfachverschraubung am Brett.
Wheels, wie Kenner die Rollen nennen, bestehen aus Polyurethan und besitzen jeweils zwei Kugellager, die als Bearings bezeichnet werden. Auch sie weisen unterschiedliche Härtegrade auf. Außerdem gibt es Wheels in verschiedenen Durchmessern.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, das Skateboard im Aufprall unterschiedlich stark zu dämpfen. Hierfür werden Shock-Pads, welche aus Kunststoff oder Gummi bestehen, zwischen das Deck und die Baseplate geschraubt. Letztere ermöglichen aufgrund ihrer Elastizität eine größere Dämpfung als Kunststoffteile. Nicht nur die am Skateboard befindlichen Schrauben haben spezielle Bezeichnungen, sondern auch die Muttern. Sie werden Nuts genannt.
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