16. Juni 2011
Schwimmbretter sind flache, meist rechteckige Bretter, die aus einem Material bestehen, das im Wasser einen Auftrieb besitzt. Es wird entweder mit den Armen oder Beinen festgehalten beziehungsweise auf den Rücken geschnallt und dient dem Schwimmanfänger als Hilfe.
Die meisten Menschen, die das Schwimmen in einem Schwimmkurs erlernt haben, werden sich an ihre ersten Schwimmversuche erinnern. Sie wurden mit dem Schwimmbrett ausgeführt. Ein Schwimmbrett besitzt zwei Funktionen: Es sorgt durch seinen Auftrieb dafür, dass der Schwimmanfänger im Wasser nicht versinkt und es gibt ihm Sicherheit. Denn wer im tiefen Wasser schwimmen möchte, braucht als erstes Mut.
Jedes Jahr geschehen in unserem Land eine Vielzahl von Badeunfällen, bei denen Menschen durch Ertrinken ums Leben kommen, viele von ihnen sind Nichtschwimmer. Es macht also Sinn, das Schwimmen zu erlernen, bevor es in den Badeurlaub geht. Im günstigsten Fall lernt man es bereits im Kindesalter. Für Kinder werden unterschiedliche Schwimmkurse und vielerorts auch Schwimmunterrichtsstunden angeboten. Dort werden die Grundlagen für unterschiedliche Schwimmtechniken unter fachlicher Anleitung gelehrt. Das Bestehen des Schwimmabzeichens ist ein großer Erfolg. Doch auch Erwachsene können an Schwimmkursen teilnehmen.
Zunächst führt der Schwimmlehrer mit seinen Schützlingen die entsprechenden Bewegungsabläufe auf dem Trockenen aus, später begeben sich die Schwimmanfänger zum Üben in das Schwimmbecken. Bereits im Nichtschwimmerbereich macht der Einsatz von Schwimmbrettern Sinn, weil diese dem Neuling Sicherheit geben und er sich besser auf seine Arm- oder Beinarbeit konzentrieren kann. Auf sich allein gestellt ist natürlich kein Schwimmanfänger, der Schwimmlehrer überwacht ihn und korrigiert gegebenenfalls seine Bewegungen.
Allererste Schwimmversuche im Schwimmbereich werden oft mit zwei Schwimmbrettern durchgeführt. Eines hält der Schwimmanfänger in den Händen und führt es vor dem Körper her, das andere bindet er sich mit einer Art Seil auf den Rücken, wo es für den nötigen Auftrieb sorgt. Der Schwimmer liegt in dieser Position ganz knapp unter der Wasseroberfläche und stößt sich mit den entsprechenden Beinbewegungen ab, um vorwärts zu kommen. Später wird auf eines der Schwimmbretter verzichtet. Um die Armbewegungen zu erlernen, ist es auch möglich, ein Schwimmbrett zwischen die Beine zu klemmen. Dieses wird als Pullboy bezeichnet. Mit seiner Hilfe kann der Schwimmanfänger den Bewegungsablauf des oberen Körperbereiches optimieren.
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19.05.11 | |
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31.01.11 | |
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10.09.10 | |
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