16. März 2011
Seit 1973 wird das härteste Hundeschlittenrennen der Welt, den Iditarod, in Alaska ausgetragen. Je nach Wetterlage und Schneebindungen brauchen die Starter zwischen acht und 20 Tagen.
Der diesjährige Sieger John Baker aus den USA stellte in acht Tagen, 18 Stunden und 46 Minuten einen neuen Rekord auf. Die Strecke zog sich über 1800 Kilometer durch den eisigen Norden Alaskas mit dem Ziel in der Ortschaft Nome. Den alten Rekord stellte 2002 der Schweizer Martin Buser auf: Er brauchte acht Tage, 22 Stunden und 46 Minuten. Der zweitplatzierte Ramey Smyth aus Alaska kam mit einer Stunde Abstand zur Zeit von Baker ins Ziel. Dritter wurde der gebürtige Österreicher Hans Gatt. Ein Deutscher war auch am Start.
Sebastian Schnülle aus Wuppertal, der jedoch seit Mitte der 90er Jahre in Kanada lebt, kam als Sechster in Nome an. Sein Rückstand betrug neun Stunden. Insgesamt hatten sich 62 Schlittenteams auf den beschwerlichen Weg gemacht. Elf Fahrer mit ihren Hunden erreichten das Ziel nicht. Der Wettbewerb bezieht sich auf das Jahr 1925, als eine Hundeschlitten-Expedition Impfstoff nach Nome brachte, um einen Diphtherie-Ausbruch zu stoppen.
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