Vor allem wichtig für die kleinen Fahrer: Die Schutzausrüstung

Kleines Mädchen mit Handgelenk- und Ellbogenschützern und Helm beim Inline Skating
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  • von Paradisi-Redaktion

Beim Rollschuhfahren ist die Schutzausrüstung ganz besonders wichtig. Gerade in den letzten Jahren gewinnt sie immer mehr an Bedeutung und auch an Beachtung. Fuhren viele von uns in ihrer Kindheit noch komplett ohne zusätzlichen Schutz, so gehört die Standardausrüstung heute bei Kindern zum Glück schon beim Kauf von Rollschuhen zum guten Ton.

Zwar ist die Verletzungsgefahr für Kinder auch nicht höher als für Erwachsene, doch Kinder erkennen viele Gefahren zu spät, sind mutiger und damit unvorsichtiger. Häufig können sie schwierige Situationen nicht richtig einschätzen, weil ihnen einfach die notwendige Erfahrung fehlt.

Damit der viel zitierte Schutzengel nicht überstrapaziert wird, ist eine gute Schutzausrüstung besonders wichtig.

Handschoner

Bei Stürzen fängt der Mensch sich automatisch mit den Händen ab und landet auf den Knien. Sind Hände und Knie gepolstert und geschützt, so können die Stürze ohne Folgen bleiben. Mit Handschützern oder Handschuhen werden Schürfwunden an den Handballen vermieden.

Besondere Handprotektoren geben den Gelenken zusätzliche Stabilität und können Brüche verhindern. Zwar ist dies kein zuverlässiger Schutz, hat aber schon viele Unfallfolgen verhindert.

Knieprotektoren

Knieschoner mindern den Aufprall durch ihre Polsterung und schützen die Kniescheibe. Auch Bänder und Sehnen werden bei einem Sturz auf den Knieschoner nur wesentlich schwächer belastet. Prellungen und Blutergüsse werden durch Knieschoner weitgehend verhindert. In Kombination mit Schienbeinschonern leisten sie deshalb ganz besonders wertvolle Dienste.

Ellenbogenschützer

Eines der empfindlichsten Gelenke des menschlichen Körpers ist das Ellbogengelenk. Bei einem starken Aufprall auf Asphalt, wie er bei einem Sturz mit dem Rollschuh sehr schnell vorkommen kann, kann das Ellbogengelenk leicht zertrümmert werden.

Sehr häufig erfolgen die Stürze beim Rollschuhfahren nach hinten, wenn der Fahrer das Gleichgewicht nicht mehr halten kann und hintenüber kippt. Diese Stürze werden ebenfalls mit den Händen aufgefangen, häufig erfolgt der Reflex aber nicht so schnell wie nötig, und so treffen auch die Ellbogen auf dem Boden auf.

Der Helm

Wer auf den Rollschuhen höhere Geschwindigkeiten entwickelt und sein Fahrverhalten mehr dem des Inline Skatens angleicht, der sollte zusätzlich einen Helm tragen. Stürze auf den Kopf gehen meist nicht ohne schwerwiegende Folgen vonstatten, und ein Helm kann dazu beitragen, den Sturzimpuls abzumildern.

Die Verantwortung liegt bei den Eltern

Gerade bei Kindern ist es besonders wichtig, sie gut zu schützen. Eltern tragen die Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Kinder und sollten darauf Wert legen, ihnen den Spaß des Rollschuhfahrens mit möglichst viel Sicherheit zu ermöglichen.

Grundinformationen und Hinweise zu Rollschuhen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: The girl in a helmet and on roller skates © Kitti - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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