22. Juni 2011
Medizinbälle haben ihren Namen der Erkenntnis des New Yorker Polizisten William Muldoon zu verdanken, dass gezielte Übungen mit geeigneten Trainingswiderständen einen Beitrag zur Gesunderhaltung des Körpers leisten. So einen Widerstand bietet der von ihm erfundene Medizinball. Bei richtigem Training kann dieser tatsächlich als "Medizin" ohne Nebenwirkungen bezeichnet werden und so manche Krankheit heilen.
Um den Körper gesund zu erhalten, bedarf es regelmäßiger sportlicher Trainingseinheiten. Anders herum kann einem bereits kranken Körper durch spezielle Übungen bei der Regeneration geholfen werden. Ein geeignetes Sportgerät für den Rehabilitationsbereich ist der Medizinball. Der Medizinball ist in vielen physiotherapeutischen Praxen zu finden. Er bietet ein abwechslungsreiches Trainingsprogramm, nimmt wenig Platz in Anspruch und ist für Menschen aller Altersgruppen geeignet. Übungen mit dem Medizinball kräftigen die bereits vorhandene Muskulatur und bauen diese an Körperpartien auf, an denen sie vernachlässigt wurde. Somit ist es innerhalb kürzester Zeit möglich, mit Hilfe des Medizinballes muskuläre Dysbalancen auszugleichen und einen ganzheitlichen positiven Effekt für den Körper zu erzielen.
Ursächlich für diesen positiven Effekt ist der optimale Trainingswiderstand, den der Medizinball bietet. Er ist in unterschiedlichen Größen- und Gewichtsklassen erhältlich, so dass jeder Sportler den für sich passenden Medizinball finden kann. Ein Medizinball liegt gut in der Hand, lässt sich also sehr vielseitig verwenden. Dies haben auch Kraftsportler erkannt. Sie nutzen den Medizinball in Auf- und Abwärmphasen, im Heimbereich oder für gezielte Kraftübungen. Im Gegensatz zu vielen Krafttrainingsgeräten bietet der Medizinball eine Vielzahl von Bewegungsabläufen, die selbst beim Durchführen von Kraftübungen teilweise gymnastischen Übungen ähneln.
Und auch in der Gymnastik kann auf den Medizinball nicht verzichtet werden. Übungen, bei denen der Körper gedehnt wird, erhalten durch die Anwendung des Medizinballes mehr Effektivität. Durch den Trainingswiderstand, den der Medizinball bietet, lassen sich Dehnungen weiter ausführen. Da es sich um einen gleichbleibenden Widerstand handelt, ist es dem Sportler möglich, alle Übungen gleichmäßig und langsam auszuführen. Dies hat den Vorteil, dass es kaum zu Überforderungen kommen kann. Zudem können einzelne Muskelpartien gezielt angesprochen werden.
Die meisten Menschen werden den Medizinball bereits aus dem Schulsport kennen. Hier wird er für Kraft- und Ausdauerübungen eingesetzt. Aber auch motorische Fähigkeiten können mit Hilfe des Medizinballes verbessert werden.
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