21. Juli 2011
Beim Kauf von Kurzhanteln sollten einige Punkte beachtet werden, sonst liegen diese bald ungenutzt im Zimmer herum. Anfänger benötigen andere Anfangsgewichte als Profis. Wer die richtige Auswahl trifft, kann sein Einstiegsmodell auch noch im fortgeschrittenen Stadium verwenden.
Hersteller unterscheiden nach variablen Hanteln, deren Trainingswiderstand sich durch das Aufstecken von Hantelscheiben unterschiedlichen Gewichtes je nach Bedarf erweitern lassen und nach feststehenden Hanteln, die umgangssprachlich als Knochenhanteln bezeichnet werden. Sie bestehen aus einem Stück.
Variable Hanteln bieten den Vorteil, dass genau auf ein und dieselbe Hantelstange so viele Hantelscheiben aufgesteckt werden können, wie für das jeweilige Training benötigt werden. Deren Gewicht variiert. Soll beim Training mit feststehenden Hanteln der Trainingswiderstand verändert werden, müssen die gesamten Hanteln ausgewechselt werden. Der Vorteil dabei ist, dass ein zeitraubendes Umstecken von Hantelscheiben während des Trainings entfällt. Der Sportler spart Zeit. Der Nachteil ist, dass für ein umfassendes Training mehrere Hanteln vorhanden sein müssen und die kleineren Modelle nach einer gewissen Übungszeit kaum noch Verwendung finden. Eine pauschale Bewertung, welche der beiden Hantelarten besser geeignet sind, gibt es nicht. Jeder Sportler hat eigene Vorlieben.
Die Auswahl der Gewichtsstärken muss natürlich nach dem Trainingsstand des Sportlers erfolgen. Keinesfalls sollten Anfänger sich ein zu hohes Gewicht zumuten. Aufsteckhanteln lassen sich später beliebig erweitern.
Außerdem unterscheiden sich bei beiden Arten von Hanteln die Materialien für deren Gewichtsscheiben. Die einen bestehen aus Gusseisen ohne Ummantelung, andere sind mit Sand gefüllte Kunststoffscheiben. Bei der Materialauswahl sollte bedacht werden, dass Kunststoffscheiben größer ausfallen müssen, um dasselbe Gewicht wie Gusseisenscheiben zu erreichen. Im Gegensatz zu Gusseisen verursacht Kunststoff aber beim Ablegen auf den Boden keinerlei Beschädigungen.
Wichtig ist natürlich, dass die Kurzhantel über Sicherheit verfügt. Dazu zählt, dass sich die Scheiben sicher aufstecken und befestigen lassen. Hierzu stehen unterschiedliche Verschlusssysteme bereit. Das sind Federringe, Schraubverschlüsse und Stellringe. Am schnellsten ist der Wechsel der Scheiben möglich, die mit Federringen gesichert sind. Allerdings können diese leicht verrutschen. Stellringe und Schraubverschlüsse sorgen für mehr Sicherheit.
Verglichen mit anderen Sportgeräten gehört die Anschaffung von Kurzhanteln nicht zu den größten Investitionen. Trotzdem sollte auf Qualität geachtet werden. Bei besonders günstigen Modellen kann es zu Lackabplatzungen innerhalb kürzester Zeit kommen.
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