31. August 2011
Von Andreas Hadel
Würden Sie sich ein Auto kaufen, ohne sich vorher genau zu informieren und beraten zu lassen oder gar ohne zu prüfen, ob es überhaupt zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt? - Sehen Sie, und genauso verhält es sich beim Kauf von Trainingsgeräten.

Zwar sind diese in der Anschaffung in der Regel nicht so teuer wie ein Auto. Aber beide Dinge haben eines gemeinsam: Sie können Ihr Leben grundlegend verändern. Hier die wichtigsten Tipps für die Anschaffung von Sportgeräten.
Bevor Sie ins Geschäft stürmen oder die Online-Shops durchstöbern, sollten Sie sich einen Moment Zeit nehmen, um über Ihre Ziele nachzudenken. Was möchten Sie erreichen? - Muskelaufbau, Gewicht reduzieren oder allgemein etwas sportlicher werden? Für jedes Ziel gibt es spezielle Geräte, die Sie näher unter die Lupe nehmen sollten. Immerhin werden Sie das Gerät auch nur dann regelmäßig benutzen, wenn es Sie tatsächlich näher an Ihren Traumkörper bringt.
Machen Sie sich bereits im Vorfeld Gedanken, wo Sie das Sportgerät platzieren wollen. Berücksichtigen Sie, dass Ihr tägliches Training Spaß machen sowie motivierend sein soll und Sie deshalb in einem durchlüfteten und hellen Raum Sport treiben sollten. Vermessen Sie den Raum oder die Ecke, die Ihr neues Möbel beherbergen soll, um ganz sicher zu gehen, dass es auch wirklich von den Ausmaßen passt.
Haben Sie vielleicht Verletzungen oder leiden Sie an Erkrankungen, die von vornherein bestimmte Sportgeräte ausschließen? Bleiben Sie bei der Auswahl im Geschäft sachlich und schätzen Sie Ihre körperlichen Möglichkeiten realistisch ein. Ihnen ist nicht damit geholfen, wenn Sie das Gerät nach wenigen Malen Training gefrustet verstauben lassen, weil es Ihnen außer Schmerzen nichts bringt. Wenn Sie beispielsweise Knieprobleme haben, sollten Sie einem Fahrradergometer oder Ellipsen-Trainer gegenüber einem Laufband den Vorzug geben.
Auch wenn in einem Sportfachgeschäft die Geräte in der Regel etwas teurer als im Supermarkt oder Kaufhaus sind, wird der Aufschlag mit einer kompetenten Beratung und einer größeren sowie auch deutlich höherwertigen Auswahl an Sportgeräten belohnt. Verkäufer in einem Fachgeschäft nehmen sich die Zeit, um Ihre Ziele und Bedürfnisse zu verstehen und das geeignete Gerät nach Ihren Angaben zu finden. Sportfachgeschäfte helfen Ihnen außerdem weiter, wenn das Gerät einmal einen Defekt aufweisen sollte.
Sie müssen nicht unbedingt ein komplettes Home-Gym kaufen, das Kabelzug und Bank plus Beinstrecker aufweist. Wenn Sie dafür in Ihrer Wohnung keinen Platz haben oder schlicht nicht soviel Geld ausgeben wollen, können Kurzhanteln, Medizinbälle, Springseile und Gymnastikbänder die perfekte Alternative sein, die zum Teil sogar ein noch vielseitigeres Trainieren erlaubt.
Sportgeräte und Wein haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Eines aber ganz sicher: dass man beides niemals kaufen sollte, ohne sie nicht vorher probiert zu haben. Achten Sie neben der allgemeinen Verarbeitung und Stabilität auf die Ergonomie und die netten Dinge, die das Trainingsleben einfacher gestalten. - Ist zum Beispiel genügend Ablageplatz für Getränke oder MP3-Player vorhanden? Sind die Bedienelemente leicht zu erreichen? Diese und andere Fragen sollten Sie vor Ort im Geschäft ergründen und nicht erst im heimischen Wohnzimmer.
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