Klassische Kniebeugen ohne ein Trainingsgerät stärken vor allem die Bein- und Gesäßmuskulatur. Der Einsatz zusätzlicher Gewichte kann den Trainingseffekt deutlich verstärken. Kommt eine Kniebeugemaschine zum Einsatz, erhöhen sich nicht nur die Trainingsmöglichkeiten, es lassen sich auch diverse Muskelgruppen gezielter ansprechen.
Kniebeugemaschinen trainieren grundsätzlich die Unterkörpermuskulatur, also Lendenwirbelmuskulatur, Rumpf und Beine. Hier insbesondere den Quadrizeps. Je nach Ausgangsposition des Sportlers, Höhe der aufgelegten Gewichte und Anzahl von Wiederholungen der Kniebeugeübungen werden bestimmte Muskelbereiche mehr oder weniger angesprochen. Wenige Wiederholungen zwischen 8 und 12 Mal pro Durchgang sorgen für ein schnelleres Muskelwachstum, Wiederholungen zwischen 12 und 20 Mal pro Durchgang stärken hingegen die Ausdauer. Diese kommt besonders Sportlern zugute, die Ausdauersportarten wie Laufen oder Radfahren betreiben.
In der stehenden Position auf der Kniebeugemaschine werden natürliche Bewegungsabläufe am einfachsten simuliert, ohne dass es zu Fehlbelastungen oder Überlastungen der Gelenke kommt. Der Sportler benutzt hierzu die ebene Standplatte im unteren Teil des Gerätes. Es werden dieselben Muskelgruppen wie beim klassischen Kniebeugen angesprochen, nur ist ein erhöhter Trainingswiderstand vorhanden. Der Vorteil gegenüber dem freistehenden Langhantelkniebeugen ist eine perfekte Beibehaltung der Körperhaltung. Dysbalancen zwischen den Muskelgruppen aufgrund ungleichmäßiger Ausführung der Kniebeugen können nicht entstehen.
Die meisten Kniebeugemaschinen besitzen aber nicht nur eine Standfläche, sondern gleich mehrere, die in unterschiedlichen Neigungen am Gerät angebracht sind oder sich in unterschiedliche Positionen verstellen lassen. Hierdurch wird der Sportler in eine andere Ausgangsposition versetzt. Sie entspricht je nach Neigungswinkel eher einer Schräglage. Der Sportler muss sich bemühen, mittels Beinkraft gegen den entsprechenden Trainingswiderstand zu arbeiten. Gleichzeitig wird eine gewisse Körperspannung gefordert, um die jeweilige Trainingsposition beizubehalten. Diese Körperhaltung stärkt neben der Muskulatur des Lendenwirbelbereiches auch die Muskulatur von Bauch und Rücken und sorgt für einen ganzheitlichen Trainingseffekt.
Die Einstellung eines 20-Grad-Winkels zwischen Trainingsgerät und Platte ermöglicht ein besonders effektives Training der Wadenmuskulatur, die nicht nur von Kraftsportlern benötigt wird. Unbequem ist es für den Sportler nicht, diese halb liegenden Positionen auf der Kniebeugemaschine über längere Zeit zu halten. Die modernen Geräte verfügen über eine komfortable Winkelpolsterung, so dass es zu keinerlei unangenehmen Druckempfindungen kommt. Für das Wadentraining stehen spezielle abgerundete Holme zur Verfügung, welche die Übungen ebenfalls angenehm erscheinen lassen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
05.01.11 | |
![]() | KNIEBEUGEMASCHINEN |
09.09.10 | |
![]() | KNIEBEUGEMASCHINEN |
28.04.10 | |
![]() | KNIEBEUGEMASCHINEN |
15.02.10 | |
![]() | KNIEBEUGEMASCHINEN |
19.01.10 | |
![]() | KNIEBEUGEMASCHINEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Kniebeugemaschinen Forum


Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann teilen und bewerten Sie ihn bitte: