22. September 2011
Kickboards sind Trendsportgeräte und praktische Fahrzeuge obendrein. Sie nehmen wenig Platz in Anspruch und lassen sich schnell auf Geschwindigkeit bringen. Damit die kleinen Flitzer höchsten Anforderungen gerecht werden können, benötigen sie eine durchdachte Konstruktion.
Das Kickboard ist ein Tretroller, der durch Muskelkraft angetrieben wird. Dabei steht der Kickboarder mit einem Bein auf einem rollengelagerten, bodennahen Brett, mit dem anderen stößt er sich vom Boden ab. Das Kickboard ist somit ständigen starken Belastungen ausgesetzt. Für seine Stabilität sorgen die Materialien Holz, Aluminium oder Stahl, die bei der Herstellung verwendet werden. Moderne Modelle lassen sich durchaus schon als Hightech-Boards bezeichnen, sie bestehen aus flexiblen Verbundstoffen, bei welchen unter anderem Carbon zum Einsatz kommt.
Der Aufbau des Kickboards ähnelt dem eines Scooters, mit dem Unterschied, dass der Scooter über zwei Räder, das Kickboard über mindestens drei Räder verfügt. Zwei davon befinden sich vorn. Statt eines Lenkers besitzt das Kickboard einen Knauf, der sich in der Höhe verstellen lässt, so dass das Kickboard der Größe des Fahrers individuell angepasst werden kann. Das Lenken des Kickboards erfolgt durch Gewichtsverlagerung des Fahrers auf dem Brett und gleichzeitig über den Knauf, der in die jeweilige Richtung gedrückt wird. Die vorderen Räder reagieren entsprechend. Diese Art der Lenkung nennt sich Vario Lenkmechanismus.
Während ältere Modelle luftgefüllte Reifen besitzen, bestehen moderne Kickboard-Reifen aus Holz oder Vollgummi. Die Reifengröße unterscheidet sich nach Modell und hängt vom Einsatzgebiet des Kickboards ab. Größere Reifen kommen schneller auf Tempo, während sich kleinere präziser fahren lassen. Ein Kickboard ist selbst für Kurven mit einem minimalen Radius geeignet. Beim Kickboarden fällt besonders die gute Federung des Fahrzeuges auf, die sich variabel einstellen lässt. Hierfür stehen Spezialfedern zur Verfügung, die es dem Kickboarder erlauben, das Board hart, mittelhart oder weich zu justieren.
Wichtig für die Sicherheit des Kickboards ist eine Fußpedalbremse, die direkt auf dem Brett angebracht ist. Sie ermöglicht dem Kickboarder das Bergabfahren auch an steileren Abhängen, ohne dass er zu Schaden kommt. Damit das Kickboard nach dem Gebrauch platzsparend verstaut werden kann oder sich bei Nichtgebrauch auf kleinstem Raum mitnehmen lässt, ist es zusammenklappbar. Ein zusammengeklapptes Board lässt sich in jedem größeren Rucksack verstauen.
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