24. Mai 2011
Heimtrainer sind Sportgeräte, die unterschiedliche Trainingsarten simulieren. Sie finden im Freizeitsport, im Leistungssport, in der Physiotherapie und in der Rehabilitation Anwendung.
Unterschiedliche Arten von Heimtrainern sind in Fitnessstudios oder im häuslichen Wohnbereich zu finden. Es handelt sich dabei um einfache Ausführungen von Fahrrad-Heimtrainern, Laufbändern oder Crosstrainern für den Freizeitsport oder um Geräte mit höherer Ausstattung, die auch von Profisportlern genutzt werden können. Wer einen Heimtrainer im Freizeitbereich nutzt, denkt vor allem daran, seine körperliche Fitness zu stärken und einen Erholungseffekt zu erzielen. Schließlich hilft Sport dabei, den Körper zu entspannen. Besonders geeignet sind Heimtrainer für Menschen, die im beruflichen Alltag viel sitzen müssen. Berufsbedingten Erkrankungen des Bewegungsapparates kann mit regelmäßigem Training vorgebeugt werden. Speziell der Ellipsentrainer ist dazu geeignet, die Muskulatur des gesamten Körpers zu aktivieren.
Profisportler nutzen hochwertige Heimtrainer als Ergänzung oder als Alternative zum Training mit ihrem vertrauten Sportgerät, beispielsweise wenn Schnee und Eis im Winter das Radfahren unmöglich machen. Insbesondere für den Sommer geeignet sind Heimtrainer, auf denen sich das Skifahren simulieren lässt. Das regelmäßige Trainieren auf dem Heimtrainer fördert nicht nur bestimmte Muskelbereiche, sondern sorgt gleichzeitig dafür, dass die Lungenfunktion verbessert wird. Eine gute Durchblutung stärkt die allgemeine Leistungsfähigkeit. Und außerdem sind Radfahren oder Laufen auf dem Heimtrainer perfekte Möglichkeiten, um den Körper vor und nach bestimmten Trainingseinheiten auf- oder abzuwärmen. Spezielle Heimtrainer, die Ergometer, zeichnen auf, mit welchen Leistungen der Körper unter Belastung reagiert. So lassen sich Trainingspläne für Profisportler gezielt zusammenstellen.
Eine besondere Bedeutung besitzen Heimtrainer im Bereich der Rehabilitation und der Physiotherapie. Letztere nutzt den Heimtrainer ebenfalls, um den Patienten für krankengymnastische Übungen auf- oder im Anschluss wieder abzuwärmen. Bestimmte Bewegungsabläufe lassen einzelne Muskelpartien vom Training auf dem Heimtrainer profitieren. Ischiaspatienten wird beispielsweise das Üben auf dem Stepper empfohlen, weil es den unteren Lendenwirbel- und den Gesäßmuskelbereich stärkt. Die Innere Medizin nutzt bestimmte Heimtrainer für die Ergometrie. Diese Geräte sind mit einer technischen Ausstattung versehen, die Messungen von Körperfunktionen durchführen und aufzeichnen kann. Beispielsweise lässt sich das Lungenvolumen von Asthmakranken messen, mit früheren Werten vergleichen und so der weitere Verlauf der Krankheit vorhersagen und entsprechend behandeln. Auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen findet die Ergometrie Anwendung.
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