11. Mai 2011
Für ein ganzheitliches Bodyforming sind drei Dinge erforderlich: eine gesunde Ernährung, regelmäßige Übungen zum Abbau von Fettdepots und ein Muskelaufbautraining. Ob der Schwerpunkt der Übungen eher auf den Kraftaufbau oder auf das Kraftausdauertraining gesetzt wird, hängt vom Einzelnen ab. Das Gymnastikband ist auf jeden Fall ein ideales Sportgerät, um beide Ziele zu verwirklichen.
Wie kaum ein anderes Sportgerät ist das handliche Gymnastikband in der Lage, die Muskelpartien des Körpers ganzheitlich zu formen. Die Anzahl von Wiederholungen einzelner Übungen, die einen Durchgang darstellen, die Zahl der Durchgänge selbst und der Widerstand des Gymnastikbandes entscheiden darüber, ob die Übung eher dem Muskelaufbau oder der Kraftausdauer dient. Grundsätzlich ist es so, dass wenige Wiederholungen mit größeren Pausen zwischen den Durchgängen für einen Muskelaufbau, viele Wiederholungen mit kleineren Abständen zwischen den Durchgängen für die Kraftausdauer sprechen.
Damit das Training als Aufbautraining betrachtet werden kann, lässt sich der Schwierigkeitsgrad der Übungen in drei Stufen einteilen: in leicht, mittel und schwer. Somit eignet sich das Training mit dem Gymnastikband sowohl für Neueinsteiger als auch für Fortgeschrittene. Es wird nie langweilig und lässt sich in der Intensität beliebig steigern. Wird im Trainingsplan nach den Muskelpartien von Bauch, Beinen, Gesäß, Rücken, Armen, Schultern und Brust unterschieden, lassen sich die einzelnen Übungen außerdem dahingehend unterteilen, welche speziellen Muskelgruppen angesprochen werden sollen. Beispielsweise die gerade Bauchmuskulatur oder die schräge, die obere Bauchmuskulatur oder die untere, die Längs- oder die Quermuskulatur des Bauches. In den Beinen lassen sich Oberschenkelvorderseite, Oberschenkelrückseite, innere und äußere Oberschenkelmuskulatur sowie die Wadenmuskulatur trainieren.
Damit das Training den gewünschten Erfolg hat, muss während der Übungen darauf geachtet werden, dass das Gymnastikband stets unter Spannung bleibt. Auch sollte das Band eine gewisse Vorspannung aufweisen, bevor mit der Übung begonnen wird. Entscheidend ist weiterhin die Befestigungshöhe und die Verlaufsrichtung des Gymnastikbandes, damit die richtige Muskulatur angesprochen wird. Zu jedem Fitnessprogramm gehören eine entsprechende Auf- und Abwärmphase. Beim Aufwärmen werden die Muskeln durch leichte Dehnübungen auf das Training vorbereitet. Es reicht aus, einige Minuten auf der Stelle zu gehen, die Arme dabei zu schwingen und tief durch zu atmen. Beim Abwärmen werden verkürzte Muskeln durch gezielte Dehnübungen einzelner Muskelpartien gestreckt.
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