26. Mai 2011
Haben Sie schon einmal einen Golfball gesehen, der mit Werbung bedruckt ist? Wenn Sie ein Golfspieler sind, dann werden Ihnen solche Bälle in Zukunft immer häufiger begegnen. Denn die Werbung auf dem Golfball liegt derzeit sehr stark im Trend. Warum dies so ist, dafür gibt es viele gute Gründe.
Firmen, die ihre Werbung auf Golfbälle aufdrucken lassen sind dann mit ihrer Kampagne erfolgreich, wenn die Zielgruppe - also die Golfspieler - potenzielle Käufer ihrer Waren sind. Dies gilt zum Beispiel für die Artikel des täglichen Gebrauchs, aber noch viel mehr für Artikel, deren Käuferschicht möglicherweise auch Golf spielt. Wenn ein Anbieter von Golfkleidung oder Golfzubehör seine Werbung auf Golfbälle druckt, dann erreicht er damit seine Zielgruppe zu 100 Prozent. Aber auch Luxusgüter werden häufig auf Golfbällen beworben, da man unter den Golfspielern eine kaufstarke Zielgruppe vermutet.
Jedoch auch viele Investitionsgüterfirmen werben mittlerweile auf Golfbällen. Es ist bekannt, dass Manager ab einer gewissen Hierarchie sehr gerne Golf spielen und dass auf dem Golfplatz so manch wichtiger Kontakt geknüpft wird oder häufig sogar Entscheidungen fallen. Warum also hier nicht mit dem eigenen Logo präsent sein?
Das Bedrucken von Golfbällen ist eine vergleichsweise günstige Form der Werbung. Werden die Bälle an Golfspieler verteilt, so werden sie in der Regel von diesen sehr gut akzeptiert. Jeder Golfspieler ist dankbar für den kostenlosen Nachschub. Auf dem Court selbst bietet der individuell bedruckte Ball dem Spieler noch einen weiteren Vorteil: Auf den ersten Blick kann er seinen eigenen Ball von den Bällen der Konkurrenz oder der Mitspieler unterscheiden.
Ein Werbeimpuls geht von dem Ball jedes Mal auf, wenn der Spieler ihn berührt, aufnimmt oder abspielt. Bei jedem Schlag nimmt er unterbewusst die Markenbotschaft oder das Logo des Absenders wahr. Auf diese Weise wird die Bekanntheit der Marke sehr stark gefördert. Sie wird zudem mit dem hohen Image des Golf verknüpft. Dieses Prinzip ist so einfach wie genial, wenn es richtig angewendet wird. Entscheidet sich jedoch ein Anbieter mit ungeeignetem Produktportfolio für das Werben auf Golfbällen, so kann der Schuss im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los gehen. Zum Beispiel sind vermutlich nur wenige Golfer bereit, mit den Bällen von Fastfood-Ketten oder Elektronik-Discountern gesehen zu werden.
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