14. November 2011
Crosstrainer gibt es je nach Preisklasse mit unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen. Um die wichtigsten Merkmale, die beim Kauf zu beachten sind, zu erkennen, muss man sich zunächst mit dem Aufbau des Crosstrainers auseinander setzen. Crosstrainer sind mit einem Schwungrad ausgestattet, an das sich senkrecht zwei Stangen angrenzen. Für die Beinbewegungen befinden sich waagerecht zu den Armstangen Pedale. Arme und Beine treiben die Schwungscheibe an. Der Widerstand des Tretens lässt sich durch Abbremsen der Schwungscheibe regulieren.
So ist beim Kauf eines Crosstrainers auf einen möglichst geringen inneren Abstand der Pedale zu achten. Ein zu großer Abstand kann dazu führen, dass bei den Bewegungsabläufen des Ein- bzw. Ausschwingens die Hüftgelenke fehl gestellt werden. Von Geräten mit einem größeren Innenabstand als 10 cm sollte man daher Abstand nehmen. Der Pedalweg beim Ein- und Ausschwung sollte möglichst lang sein, das garantiert gelenkschonende Bewegungsabläufe. Für die Geräuschentwicklung beim Training ist das Antriebssystem in Kombination mit dem Tretlager, dem System der Bremsen sowie der Schwungscheibe entscheidend.
Kaum hörbar sind hochwertige Antriebssysteme, die mit haltbaren Poly V Riemen ausgestattet sind. Bei Tretlager sollte auf hochwertige Kugellager geachtet werden. Die Schwungmasse dient dazu, dass der Tretweg sich in jeder Phase gleichmäßig anfühlt. Auch wenn die Händler ihre Crosstrainer mit hohen Schwungmassen anpreisen, sind zur Erzeugung eines weichen Rundlaufs 10 Kilogramm Schwungmasse genügend.
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