5. April 2011
Boxen ist besonders für Kinder mit körperlichen Entwicklungs- und Konzentrationsstörungen die geeignete Sportart. Nicht nur Kondition, auch geistige Fitness und Ausdauer werden geschult. Natürlich profitieren alle Kinder gleichermaßen vom Spaß und vom Stressabbau beim Boxen.
Für Kinder stehen unterschiedliche Ausführungen von Boxsäcken zur Verfügung. Zum einen sind es diverse Größen und Gewichtsklassen. Die kleinsten Modelle sind bereits für Kinder ab 4 Jahren geeignet. Mit dem Alter des Kindes nehmen auch seine Größe und Schlagkraft zu, so dass Modelle für Jugendliche sich kaum noch von denen für Erwachsene unterscheiden.
Luftgefüllte Boxsäcke lassen sich mit Hilfe einer Ballpumpe innerhalb kürzester Zeit füllen. Solche Boxsäcke besitzen Vorteile, aber auch Nachteile. Gerade bei Kindern schwanken die Interessen. War der Boxsack gestern noch die Erfüllung eines Traumes, steht er morgen vielleicht schon in der Ecke und wird nicht mehr beachtet. In diesem Fall muss der Boxsack nicht entsorgt werden. Er lässt sich schnell leeren und bis zum nächsten Einsatz platzsparend verstauen. Allerdings halten die Nähte nicht immer, was sie versprechen. Und halten sollten sie zumindest die Luft, sonst muss ständig nachgepumpt werden. Die bessere Variante sind ungefüllte Boxsäcke, die sich individuell mit Textilmaterial und Schaumstoff füllen lassen.
Standboxsäcke benötigen einen sicheren Stand. Das gilt auch, wenn sie von Kindern benutzt werden. Beim Kauf ist auf die Belastbarkeit des Standfußes zu achten. Bei einigen Modellen knickt er schon beim ersten Benutzen ein. Es dauert dann eine Weile, bis er sich wieder aufrichtet. So können schnelle Schlagkombinationen nicht trainiert werden und das Kind verliert den Spaß am Boxen. Besser sind da Decken- oder Wandaufhängungen. Diese müssen selbstverständlich ebenfalls stabil verarbeitet sein, damit der Boxsack nicht zur Gefahrenquelle wird.
Grundsätzlich gilt für den Kauf aller Boxsäcke für Kinder: Bevor der Kunde sich für ein Modell entscheidet, sollte er alle Sinne einsetzen: Sind die Nähte gut verarbeitet? Nach Möglichkeit sollten sie doppelt genäht sein. Riecht der Boxsack unangenehm? Dann handelt es sich um einen billigen Kunststoff, der gesundheitliche Schäden beim Kind hervorrufen kann. Sind Aufhängevorrichtungen stabil verarbeitet und weisen sie keine scharfen Kanten auf? Sonst besteht Verletzungsgefahr. Wie geräuschintensiv sind diese Aufhängungen? Qualitativ hochwertige Modelle erzeugen keine nervenden Töne.
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