16. Juni 2011
Bodenmatten werden beim Turnen und beim Sport hauptsächlich als schützende Unterlagen verwendet, die den Körper vor dem direkten Kontakt mit dem Boden bewahren. Dabei wird zwischen den weichen, dickeren Fall- und Sprungmatten und den dünneren, härteren Turnmatten unterschieden. Besonders im Kindergarten- und Schulsport kommt es darauf an, Kinder vor Verletzungen zu schützen. Denn Kinder können oftmals mögliche Gefahren noch nicht selbständig erkennen und vertrauen bei Sport und Spiel darauf, dass die Erwachsenen die Verwantwortung übernehmen oder übernommen haben.
Wer Bodenmatten für den Kindergarten- und Schulsport anschaffen muss, der sollte sich deshalb unter den hochpreisigeren und qualitativ hochwertigen Modellen der bekannten Anbieter orientieren. Diese Matten sind mit Qualitätssiegel versehen und nach verschiedenen Normen geprüft, und sie erfüllen in Material und Verarbeitung alle notwendigen Anforderungen.
Bodenmatten für das Kindergarten- und Schulturnen müssen möglichst weich sein, wenn sie dazu dienen sollen, Absprünge zu üben oder Sturzverletzungen zu vermeiden. Bei solchen weich gepolsterten Matten spielt auch die Beschaffenheit der Oberfläche eine große Rolle. Die Oberfläche muss möglichst glatt und angenehm sein. Gerade bei Sprungübungen könnten sich die Kinder sonst Aufschürfungen an Händen, Knien, Ellbogen und Gesicht zuziehen. Sehr wichtig ist auch die Beschaffenheit der Kanten. Sie müssen weich sein und möglichst frei von vorstehenden Materialresten. Auch die Reißverschlüsse müssen inliegend und von einer Abdeckung geschützt sein, da auch sie sonst schnell zur Gefahrenquelle werden können.
Wichtig ist es auch, die Matten in einer ausreichenden Länge und Breite anzuschaffen. Wenn ein Kind in die Mitte der Matte springen möchte, so kann es sein, dass es die Mitte auch einmal verfehlt. Die Matte sollte genügend Spielraum dafür bieten, so dass die Kinder gegen Stürze abgesichert sind.
Auf anderen Bodenmatten wird bereits im Kindergarten- und im Schulsport richtig geturnt. Diese Matten müssen etwas dünner und fester sein, so dass sie nicht allzu sehr nachgeben, sondern den kleinen Füßen und Händen ausreichend Stand verschaffen. Üben die Kinder beispielsweise die Rolle vorwärts oder rückwärts, ein Flicflac oder einen Handstand, so wäre es sehr ungünstig, dies auf einer zu weichen Matte zu tun, die die Impulse zu sehr aufnimmt. Ein sauberes Erlernen der Technik wäre auf einer zu weichen Matte gar nicht möglich.
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