5. Mai 2011
Möchten Sie sich ein Balanciergerät aus Holz selbst herstellen? Dann haben Sie sich einiges vorgenommen und sollten handwerklich schon etwas versierter sein. Gelingt Ihr Vorhaben aber, so werden Sie an Ihrem selbst gebauten Balanciergerät mit Sicherheit sehr viel mehr Freude haben als an einem gekauften Modell. Wir geben Ihnen einige Tipps und Tricks an die Hand und sagen Ihnen, worauf Sie beim Eigenbau von Balanciergeräten aus Holz besonders achten sollten.
Bei aller Kreativität sollte die Sicherheit stets im Vordergrund stehen. Beginnen Sie deshalb schon besonders sorgfältig bei der Auswahl geeigneter Hölzer. Nehmen Sie gut abgelagerte Hölzer, die in sich jedoch noch fest und nicht bereits brüchig sind. Der Werkstoff Holz verändert seine Eigenschaften mit den Jahren und mit dem Gebrauch, deshalb sollte Ihnen klar sein, dass Ihr Produkt vermutlich nicht für die Ewigkeit gemacht ist. Gerade Balanciergeräte sind hohen Belastungen und Krafteinwirkungen in alle Richtungen ausgesetzt und können deshalb auch einmal zu Bruch gehen.
Welche Form Ihr Balanciergerät haben soll, das bleibt ganz Ihnen selbst und Ihren Vorlieben überlassen. Sicher haben Sie sich bereits für eine Modellvariante entschieden, die Sie entweder selbst entwickelt oder irgendwo gesehen haben. Im Idealfall besitzen Sie sogar bereits einen Bauplan oder eine Bauanleitung. Wenn Sie sich Ihr Bauvorhaben selbst ausgedacht haben, dann kann es sehr hilfreich sein, eine kleine Konstruktionszeichnung anzufertigen. Sie hilft Ihnen auch dabei, den Materialbedarf genauer zu bestimmen.
Tragen Sie beim Arbeiten mit Holz, Säge und Hammer stets eine geeignete Schutzkleidung, um Unfälle so gut es geht zu vermeiden. Achten Sie beim Sägen auf glatte Kanten und arbeiten Sie alle Oberflächen noch einmal gut mit Schmirgelpapier ab. Besonders die Griffe müssen frei von abstehenden Holzfasern sein, damit sich der Nutzer keine Splitter zuzieht. Prüfen Sie die Beschaffenheit der Oberfläche am besten mit einem weichen Tuch. Bleibt dieses nicht hängen, so haben Sie gut gearbeitet.
Verwenden Sie Nägel und Schrauben so, dass keine Enden überstehen oder Spitzen an der anderen Seite wieder hervortreten, denn auch diese bergen große Verletzungsgefahren. Kontrollieren Sie Ihre fertige Arbeit noch einmal gründlich, bevor Sie sie lackieren. Ein Lack oder eine Holzlasur schützen das Holz vor Umwelteinflüssen und Nässe, so dass Ihr Balanciergerät länger Freude bereitet. Verwenden Sie ungiftige Lasuren, zum Beispiel aus dem Spielzeugbereich.
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