23. Dezember 2011
Das Vibrationstraining müsste korrekter Weise Beschleunigungsplattentraining genannt werden, da es sich bei den Vibrationsgeräten um eine vibrierende Platte handelt, die mit Frequenzen von 25 bis 50 Hertz beschleunigt wird. Die Geräte ermöglichen aufgrund der unterschiedlichen Frequenzbereiche drei verschiedene Anwendungsvarianten. Die unteren Frequenzen werden für das Stretching genutzt. Frequenzen von 30 Hertz dienen dem Muskelaufbau und Frequenzen darüber erzeugen einen Massageeffekt.
Für den Kraftaufbau liegt der größte Vorteil gegenüber herkömmlichen Trainingsmethoden in der gleichzeitigen Beanspruchung aller Muskelpartien im Körper. Die erzeugten vertikalen Vibrationen lösen in den Muskelpartien Muskeldehnreflexe aus. Die Muskeln ziehen sich zusammen und lockern sich wieder und das in einem sehr hohen Tempo. Die Kontraktionen finden bis zu 1000 Mal pro Minute statt. Dies führt zu einer Erhöhung der Blutzirkulation, die Muskeln erhalten einen hohen Hypertrophiereiz, die Lymphgefäße werden aktiviert und gleichzeitig steigt die Stoffwechselrate. Und der dadurch entstandene Energiemehrverbrauch wird fast ausschließlich über Fette abgedeckt.
Gegenüber anderen bekannten Trainingsmethoden verspricht der Einsatz von Vibrationsgeräten eine enorme Zeitersparnis.
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