1. Dezember 2010
Möchten Sie Ihr Unterarmtraining intensivieren? Das ist ein guter Vorsatz, denn in den meisten klassischen Trainingsplänen wird speziell das Unterarmtraining stiefmütterlich behandelt. Dennoch ist es sehr wichtig, damit Sie einen optisch ausgewogenen Eindruck Ihres Körpers erzielen und auch damit Ihre Unterarme die Kraft besitzen, andere Übungen auszuführen. Hier zeigen wir Ihnen, welche Geräte für ein gutes Unterarmtraining sinnvoll eingesetzt werden können und was Sie dabei beachten sollten.
Ein sehr effektives Trainingsgerät für die Unterarmmuskulatur ist die eigene Hand. Probieren Sie es doch einmal aus: Indem Sie Ihre Hand kräftig zur Faust ballen und wieder öffnen, spannen Sie einen guten Teil Ihrer Unterarmmuskulatur an. Strecken Sie dazu noch die Arme in Schulter- oder Brusthöhe seitlich vom Körper weg oder geradeaus nach vorne, so werden Sie sehr schnell merken, wie anstrengend diese Übung ist. Zudem eignet sie sich ganz hervorragend für das kleine Gymnastikprogramm zwischendurch, zu Hause oder im Büro.
Verstärken können Sie diese Art von Übung, indem Sie spezielle Handgeräte dazu nehmen, die zum Drücken entwickelt wurden und unterschiedlich starke Widerstände bieten. Den leichtesten Widerstand erhalten Sie von einem speziellen Handball, wie er auch in der Gymnastik eingesetzt wird. Mittleren Widerstand bieten meist die in Sportstudios vorhandenen Kunststoffringe, die wie breite Armreifen aussehen. Profis nutzen die Griffzange. Sie besteht aus zwei ergonomisch geformten Griffen und einem spiralförmigen Mittelstück, das sich pressen lässt. Doch achten Sie bei all diesen Übungen darauf, dass Sie nicht übertreiben und eine Sehnenscheidenentzündung riskieren.
Für das Unterarmtraining mit schwererem Gerät sind Hanteln ideal. Wenn Sie Ihre Unterarme einzeln und nacheinander trainieren, dann benützen Sie dazu am besten Kurzhanteln. Auch hier lässt sich das Gewicht variabel einstellen. Kurzhanteln sind am besten für Unterarmcurls geeignet, bei denen Sie den Unterarm in Richtung des Oberarms bewegen und ziehen.
Die Langhantel dagegen eignet sich sehr gut für Handgelenkcurls, die Sie zum Beispiel hinter dem Körper ausführen können, indem Sie die Hantelstange mit beiden Händen zugleich greifen. Dann werden die Handgelenke konzentriert nach oben gebracht. Gerade für Handgelenkcurls stellt die Langhantel das ideale Übungsgerät dar, da sie mit beiden Händen gegriffen wird und so für eine optimal korrekte Handgelenksstellung sorgt. Bei Curls mit den Kurzhanteln dagegen besteht die Gefahr, dass die Handgelenke bei unsauberer Ausführung verdreht werden und so die Sehnen und das Gelenk insgesamt zu sehr beansprucht werden.
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