Informationen zum Insanity Workout - Wirkung und Ablauf des Trainingsprogramms

Sportlicher Mann mit schwarzem Shirt und weißem Handtuch zeigt den Daumen nach oben

Wissenswertes zum Insanity Workout

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  • von Paradisi-Redaktion

Immer mehr Trainingsprogramme lassen sich in den Fitnessstudios oder für den Gebrauch daheim finden. Ein neuer Trend schwappt aus den Vereinigten Staaten auch zu uns: Das Insanity Workout verspricht schnelle Resultate und einen Triumph gegen den inneren Schweinehund. Doch nur, wer körperlich und mental für die Herausforderung geschaffen ist, kann diese auch besiegen. Lesen Sie über die Wirkung und den Ablauf des Insanity Workouts.

Insanity Workout - Merkmale und Nutzen

Es handelt sich hierbei um ein Fitnessprogramm, das von dem US-amerikanischen Trainer und Bodyguard Shaun T entwickelt wurde. Er hat ein Konzept aus sportlichen Übungen erdacht, die sich jeweils auf den gesamten Körper beziehen und dabei

gleichermaßen umfassen.

Es handelt sich folglich nicht um Einheiten, in denen die Muskelgruppen isoliert betrachtet, sondern ganzheitlich gestärkt werden. Das System basiert auf einem engen Zeitplan.

An sechs Wochentagen wird trainiert. Die Gesamtdauer soll bei 60 Tagen liegen, kann aber gerade bei Neueinsteigern auch auf drei Monate erhöht werden. Wichtig ist es, die eigenen Möglichkeiten zu nutzen.

Zielgruppen

Das Programm soll grundsätzlich ein meist monatelanges Training ersetzen. Wer schnelle Resultate wünscht und sich etwa auf einen sportlichen Wettkampf vorbereiten oder im Sommer am Strand mit der Bikinifigur glänzen will, kann das Konzept anwenden.

Es ist dabei egal, ob es sich um weibliche oder männliche Sportler handelt. Auch deren Alter und Fitnesszustand sind zunächst nachrangig. Das System ermöglicht einen vorherigen Eignungstest, der den Probanden in eine der Leistungsklassen einteilt und ihm daraufhin ein Trainingsprogramm empfiehlt.

Dieses kann ganz bequem in den eigenen vier Wänden genossen werden und kommt gänzlich ohne Hanteln und sonstige Hilfsmittel aus. Zwei bis drei Quadratmeter Platz, legere Kleidung und der Wille zum Erfolg sollten dennoch vorliegen.

Besonderheiten

Jede Trainingsstunde kann der Anwender nach eigenem Wunsch ableisten. Diese sollte im Regelfall 30 bis 45 Minuten betragen, eine volle Stunde aber nicht überschreiten. Auf der notwendigen DVD erhält der Sportler alle Übungen zur Betrachtung und kann daraus auch die normale Intensität erkennen – und diese nach eigenen Bedürfnissen erhöhen oder reduzieren.

Bei jeder Einheit soll das Maximum an Einsatz aus dem Körper geholt werden. Das bedarf zumeist erheblicher mentaler Anstrengungen. Wer seine Grenzen durchbricht, kann mit schnellen Erfolgen rechnen. Ratsam ist es daher, neben dem Training auch auf die allgemeine Ernährung und die Ruhephasen zu achten.

Unterschiede zum herkömmlichen Training

Das Insanity Workout unterscheidet sich von vielen bekannten Formen, die die Muskeln stärken und das Wohlbefinden anheben sollen. Bei ihnen wird meist über eine lange Zeit hinweg bei niedriger Intensität trainiert – erst im Laufe der Monate und Jahre wird das Pensum derart gesteigert, dass der Körper in besseren Proportionen erstrahlt.

Das von Shaun T entwickelte Programm dreht diese Prämisse indes um: Binnen der Dauer von 60 Tagen wird der Sportler an seine Leistungsgrenzen herangeführt. Und das konstant.

Die Intensität ist sehr hoch und die kurzen Phasen der Entspannung gehören zu den wenigen Ausnahmen. Das ist ebenso anstrengend wie förderlich für den Muskelaufbau.

Die Vorteile des Insanity Workout

Im Vergleich zu den normalen Trainingseinheiten erweist sich das Insanity Workout als sehr einfach in der Handhabung. Weder muss ein Kurs gebucht, noch die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio beansprucht werden. Das Programm kann der Anwender sehr leicht auf einer DVD finden und je nach Wunsch abhalten.

Die Intensität ist dennoch sehr hoch und wird binnen der Dauer von zwei Monaten nahezu alle Reserven des Körpers an Fett abbauen und die Energie in die Stärkung der Muskeln fließen lassen. Dabei lassen sich einzelne Regionen wie die Arme, Schultern oder der Bauch bevorzugt trainieren – der Wunsch des Sportlers steht hierbei also im Mittelpunkt und kann von der allgemeinen Empfehlung abweichen.

Shaun T empfiehlt: zwei effektive Übungen, wenn es mit dem Workout mal nicht klappt

An sechs Tagen zu trainieren, ist für viele Menschen nicht immer leicht umsetzbar. Auch wenn man dies jedoch notwendig ist, um die gewünschten Resultate in den 60 Tagen zu erreichen, gibt es dennoch zwei "Notfall"-Übungen, wenn es tatsächlich mal nicht klappen sollte.

Diese Übungen sind laut Shaun T perfekt dafür geeignet, um mit wenig Aufwand zahlreiche Muskelgruppen des Körpers zu trainieren. Zu diesen zählen zum einen die so genannten Planks. Richtig ausgeführt, trainiert diese Übung

  • Schultern
  • Brust
  • Körpermitte
  • Po und
  • Waden.
Planks oder Liegestützen als Notfallübung
Planks oder Liegestützen als Notfallübung

Um sich langsam heran zu tasten und die Technik sicher zu beherrschen, sollte man sich zunächst mit ausgestreckten Beinen in Bauchlage auf den Boden legen. Die Ellenbogen liegen gebeugt in einem 45 Grad Winkel unter den Schultern.

Die Hände werden zusammengeführt, die Füße hüftbreit auseinander gestellt. Nun werden die Bauchmuskeln angespannt; man stellt die Zehen auf und hebt dann den gesamten Körper an.

Auf den Unterarmen stützt man sich dabei ab. Wichtig ist, dass von Kopf bis zu den Fersen eine gerade Linie besteht. Diese Position gilt es, eine Minute zu halten.

Wird man im Laufe der Zeit stärker und hält die Übung länger durch, sollte man die Arme aufstellen, sodass man sich auf den Handflächen abstützt. Kann man den Plank für einige Minuten halten, sollte man die zweite Übung hinzu ziehen: die Liegestütze.

Auch hierbei gilt es, auf eine gerade Wirbelsäule zu achten. Lesen Sie hier, wie man die Übung richtig durchführt. Ziel dieser beiden Übungen sollte sein, 100 Liegestützen am Stück zu schaffen und die Plankposition für fünf Minuten halten zu können.

Grundinformationen zu Trainingsprogrammen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: smiling man showing thumb gesture on an isolated background © Imagery Majestic - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: young man doing exercise © Aleksandar Todorovic - www.fotolia.de

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