Stretching – sinnvoll bei verspannten und verkürzten Muskeln

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  • von Paradisi-Redaktion
Rückansicht Frau hält sich am verspannten Nacken fest

Kein Sport ohne Stretching? Wissenschaftliche Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Dehnübungen für gesunde Menschen kaum erforderlich sind. Bei Frauen mit instabilen Bändern und Sehnen sind sie sogar kontraproduktiv. Wenn die Muskeln verspannt oder verkürzt sind, kann gezieltes Stretching jedoch Problemen vorbeugen.

Die typischen Problemzonen liegen im Nacken- und Brustbereich sowie im unteren Rücken. Hier führt unsere vorwiegend sitzende Lebensweise zu chronischen Verspannungen. Wenn man nicht gegensteuert, verkürzen sich die Muskeln und fördern so eine Fehlhaltung. Sportlich Aktive sollten außerdem an die Waden und den hinteren Oberschenkelmuskel denken.

Ob man beim Dehnen den Muskel gleichmäßig anspannt oder eher federnde Bewegungen macht, ist egal. Studien belegen für beide Methoden gute Effekte. Anfänger kommen jedoch mit statischen Übungen weiter. Wichtig: Die Muskeln vorher aufwärmen und die Dehnung lang genug halten. Bei Verspannungen sind Zeiten von 30 bis 60 Sekunden pro Dehnposition ideal.

Den besten Effekt erzielt Stretching nach dem Sport. Lediglich bei Sportarten, die eine hohe Flexibilität der Muskeln erfordern, kann auch ein Warm-up sinnvoll sein. Wo Kraft gefordert ist, sollte man auf das Dehnen vorab verzichten.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Nacken verspannt rechts © Stefan Redel - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - News vom

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