Mit einer sportlichen Übung anzufangen, ohne sich vorher aufgewärmt zu haben, ist eine gefährliche Angelegenheit. Stretching ist das Zauberwort, das Ihnen dazu verhilft, bessere Trainingsziele zu erreichen und das Verletzungsrisiko klein zu halten.

Es kann gut gehen und Ihren Körper unversehrt lassen, es kann aber auch zu schweren Verletzungen und einer verringerten Leistungsfähigkeit führen. Das Aufwärmen hat sich seit jeher bewährt und dient im Wesentlichen der Vorbereitung des Körpers. Durch das Stretchen wird Ihr Körper sanft und kontrolliert aufgewärmt. In der Tat wird Ihr Körper erwärmt und kann die folgenden sportlichen Übungen mit geringerem Energieaufwand und mit verringertem Verletzungsrisiko angehen. Ein gutes Stretching ist daher der Garant für ein erfolgreiches und gesundes Training. Zudem fördert es eine gute Körperhaltung und kann zur Hebung der Stimmung beitragen.
Es gibt unzählige Übungen im Bereich des Stretchings. Das tolle ist, dass Sie eine Vielzahl an Stretching-Übungen kennenlernen können und die für Ihren Körper und zu Ihrem Gefühl am besten passenden Übungen einfach herausnehmen, aneinanderreihen und sich auf die sportliche Aktivität vorbereiten können. Ein Trainingsplan ist dann gut, wenn er neben gut aufeinander aufbauenden Trainingseinheiten auch Stretchingblöcke beinhaltet. Sollten Sie im Alltag unter Zeitdruck geraten, kommen Sie bitte nicht auf die Idee die Stretchingblöcke aus Ihrem Trainingsplan zu streichen und sich nur auf die Trainingseinheiten zu konzentrieren. Wenn Sie den Trainingsplan kürzen müssen, dann nehmen Sie den Stretchingblock mit der darauffolgenden Trainingseinheit raus. So können Sie das Beste aus Ihrem Training herausholen und mindern weiterhin das Verletzungsrisiko.
Das Ergebnis einer Studie brachte hervor, dass bereits ein zehn minütiges Stretchingprogramm die wesentlichen Muskelgruppen und Sehnen des Körpers erreichen kann. Als Ergebnis der Studie wurde desweiteren empfohlen Stretchübungen mindestens an drei Tagen pro Woche durchzuführen.
Beim Stretchen wird in zwei Arten des Stretchens unterschieden: das statische Stretchen, bei dem die Position gehalten wird und das dynamische Stretchen, das in einer aktiven Bewegung durchgeführt wird. Ein Beispiel für das statische Stretchen ist das legen der Hände auf die Kniescheibe und das sanfte Durchdrücken des Knies, bis das Knie die Wade und den Oberschenkel zu einer Geraden verbindet. Diese Position wird für acht Sekunden gehalten und dann langsam wieder gelöst. Ein Beispiel für das dynamische Stretchen stellt zum Beispiel das Hockstreckspringen oder das Armkreisen dar. Durch die jeweilige Stretchform kann der menschliche Körper unterschiedlich gelockert werden. Ist eine Partie des Körpers anfänglich sehr verhärtet, bietet sich das statische Stretchen an.
Das Stretchen des Körpers kann auch durch Hilfsmittel erweitert werden. So können Schaumstoffrollen eingesetzt werden, um diese auf verschiedene Körperteile federn zu lassen. Durch den sanften Aufprall sind die Sehnen und die Muskeln animiert zu reagieren und werden so aktiviert.
Stretchen bedeutet einen kontrollierten und effektiven Zugewinn an Bewegungsfreiheit und ist sowohl vor als auch nach dem Training möglich. Eine Stretchingübung, die über einen Zeitraum von einer halben Minute geht, verbessert die Blutzufuhr zu den Muskeln und sorgt damit für eine höhere Flexibilität des Körpers.
Beim Stretchen ist es wichtig, dass Sie darauf achten, dass Sie stets die Spannung spüren und aufhören bevor Sie den Schmerzpunkt erreichen. Durch das Stretchen können Sie mit der Zeit ein gutes Gefühl zu Ihrem Körper entwickeln und zudem für psychische und physische Entspannung sorgen. Wenn Sie einen bestehenden Trainingsplan besitzen, ist es ein leichtes diesen mit Stretchingübungen zu erweitern. Im Internet, Buchhandel und auf DVDs gibt es zahlreiche Möglichkeiten Stretchingübungen kennenzulernen und für sich und seine Sportart zu entdecken.
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