22. November 2010
Sen Fi ist eine neue Trendsportart, die sich gerade in Deutschland etabliert. Dabei handelt es sich wie bei so vielen neuen Workout Formen um eine dem Aerobic verwandte Kardio Sportart, bei der vor allem die Ausdauer und die Fettverbrennung gefördert werden. Woher Sen Fi seinen Namen hat, wie es funktioniert und wer es betreiben kann, das erfahren Sie hier.
"Sen Fi" ist eine Abkürzung für "Sensual Fighting", also für "sinnliches Kämpfen". Denn viele Elemente des Sen Fi sind den asiatischen Kampfsportarten entliehen. Trotzdem wird beim Sen Fi nicht gekämpft, sondern vielmehr getanzt. Einzelne Bewegungsformen wie Fausthiebe, Tritte oder Kicks sind nicht gegen einen Partner oder Gegner gerichtet, sondern werden als gymnastische und dynamische Elemente in die Luft ausgeführt. Im Unterschied zu ähnlichen Sportarten sind die Bewegungen des Sen Fi jedoch nicht abgehackt und impulsiv, sondern vielmehr rund und fließend. Auf diese Weise kann jeder Teilnehmer selbst die Intensität seines Workouts bestimmen.
Sen Fi wird zu rhythmischer Musik im Dreivierteltakt ausgeführt. Dabei handelt es sich meist um Instrumentalmusik, die je nach Intensität auch einen meditativen Charakter haben kann. Gemäß dem Ursprung der Bewegung stammt die Originalmusik aus dem Polynesischen Raum. Diese musikalische Untermalung macht auch den ganz besonders individuellen Charakter des Workouts aus.
Sen Fi ist ein eher sanftes Training für Herz und Kreislauf. Es stimuliert und regt die Herz-Kreislauftätigkeit an, mit der die Fettverbrennung eng einher geht. Sen Fi kann in unterschiedlicher Intensität betrieben werden, dies macht es besonders attraktiv für Personen, die am Gesundheitssport und an einem Herz-Kreislauf Workout interessiert sind. Die Schrittfolgen sind rhythmisch und in den Grundformen recht einfach zu erlernen. So ist Sen Fi auch für Anfänger und Einsteiger bestens geeignet. Nicht selten sieht man komplett durchmischte Trainingsgruppen, in denen jüngere und ältere Menschen gemeinsam trainieren. Das Verhältnis von Frauen und Männern ist in der Regel recht ausgewogen.
Der meditative Charakter der typischen polynesischen Sen Fi Musik trägt dazu bei, dass sich die Teilnehmer nach dem Aufwärmen meist sehr stark auf ihre Übungen konzentrieren und in der Gleichförmigkeit aufgehen. Auf diese Weise wird häufig gar nicht bemerkt, wie die Zeit voran schreitet. Eine gleichmäßige Belastung des Körpers kann vom Teilnehmer getragen werden, ohne dass er nach dem Kurs komplett erschöpft ist. So können sich die Teilnehmer ganz nach den eigenen Vorstellungen entspannen oder auch auspowern.
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