22. November 2010
Möchten Sie mit dem Schnellkrafttraining beginnen? Dann sollten Sie sich für den Einstieg ein paar einfache aber effektive Übungen suchen, die Sie leicht beherrschen können. So können Sie sich am ehesten an die ganz besonderen Anforderungen gewöhnen, die ein Schnellkrafttraining an den Körper stellt. Sollten Sie jedoch anhand dieser Übungen merken, dass Sie mit dem Schnellkrafttraining noch überfordert sind, dann arbeiten Sie zuerst weiterhin an Ihren Grundlagen. Übungen für Einsteiger stellen wir Ihnen hier vor.
Das Besondere am Schnellkrafttraining ist, dass es tatsächlich auch schnell ausgeführt wird. Im Unterschied zum sonst üblichen Krafttraining, das mit langen, fließenden Bewegungen bewältigt wird, erfolgt das Schnellkrafttraining häufig in ruckartigen und stoßartigen Bewegungen, die in schneller Abfolge aufeinander stattfinden. Hier muss sich der Körper sehr stark umgewöhnen und anpassen. Eine sehr hohe Koordinationsfähigkeit ist gefragt, damit die Übungen sauber ausgeführt werden können. Auch die intramuskuläre und intermuskuläre Koordination muss gründlich geschult werden. Um Verletzungen vorzubeugen, sollten Sie sich vor dem Schnellkrafttraining immer besonders gut aufwärmen.
Für den Einstieg ins Schnellkrafttraining eignen sich sowohl Übungen mit Gewichten, als auch Übungen ohne Gewichte. In der Regel ist es so, dass die Verletzungsgefahr durch falsche Ausführung bei Übungen ohne zusätzliche Gewichte niedriger liegt. Für einen ersten Einstieg können solche Übungen daher vorgezogen werden, auch wenn es natürlich keine Garantie gibt. Empfohlene Übungen für den Einstieg, die sich ganz besonders an die bei der Schnellkraft benötigten Muskelgruppen richten zählen Sprünge, Explosive Dips, Sprints, Würfe oder auch das Bankdrücken. Werden diese Übungen beherrscht, so können sie mit leichten Gewichten weiter betrieben werden.
Wir empfehlen, dass Sie sich für Ihren Einstieg in das Schnellkrafttraining diejenigen Übungen auswählen, die Sie auch sonst beim Kraftsport am liebsten machen. In der Regel handelt es sich dabei auch um die Übungen, die Sie am besten beherrschen. So wird es am ehesten möglich sein, die Übungen sauber auszuführen, auch wenn die Rhythmik und die Intensität sehr stark von Ihren bisherigen Gewohnheiten abweichen. Eine Übung, die gut beherrscht wird, lässt sich in jedem Fall am besten an die neuen Vorgaben anpassen. Wenn Sie sich entscheiden, mit Gewichten zu trainieren, dann wählen Sie die Gewichte für den Einstieg ganz besonders niedrig. Steigern Sie erst nach einigen Übungseinheiten, erhöhen Sie jedoch unbedingt die Anzahl der Übungen.
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