Der Spagat zwischen Tanz und Kampfkunst - Nia

Junge blonde Frau im Sportoutfit beim Tanzen
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  • von Paradisi-Redaktion

Nia ist eine neue Bewegungsform, die Tanz und Elemente der Kampfkunst miteinander vereint. Durch die dynamische Bewegung zur Musik und die Anleitung durch erfahrene Trainer hat sie ihren Platz im Angebot vieler Fitness Studios bereits gefunden. Der Trend ist ungebrochen, und so wird Nia eine der Bewegungs- und Fitnessformen der kommenden Jahre werden. Mehr darüber erfahren Sie hier:

Bewegungselemente im Nia

Nia ist eine Tanzsportart, bei der die Tänzer relativ frei in der Ausführung ihrer Bewegungen sind. Ein Grundschritt wird vorgegeben, der in drei Intensitätsstufen variiert werden kann. So eignet sich Nia für Einsteiger und Menschen, die den sanften Sport bevorzugen, aber auch für Fitnessbewusste, die ihren Körper richtig fordern wollen.

Wohlfühlen wird groß geschrieben

Viele Bewegungselemente runden das Angebot von Nia ab. Sie werden vom Trainer vorgegeben und gezeigt, von den Teilnehmern aber dann ganz individuell und nach eigenen Vorstellungen kombiniert.

Dabei soll stets das Wohlfühlen im Vordergrund stehen. Nia ist frei von Zwängen und weitgehend frei von Regeln. Die Regeln beschränken sich im Wesentlichen jedoch auf das Verhalten der einzelnen Teilnehmer zueinander.

Entspannung statt Kampf

In der Praxis ist Nia weit weniger martialisch, als man auf den ersten Blick annehmen möchte. Die Bewegungen sind vorwiegend den asiatischen Kampfkünsten entliehen, werden zum Teil aber langsam ausgeführt. Der Nia-Tanz hat mit dem Kampf nichts zu tun, sondern hat mehr die Entspannung der Teilnehmer zum Anliegen.

Nach einer Nia Stunde verlassen die Sportler die Tanzfläche gelöst, befreit und entspannt.

Auch das Gemeinschaftsgefühl stellt beim Nia einen wichtigen Punkt dar. Viele Tanzfiguren werden in der Gruppe zueinander getanzt und aufgelöst. Ein positiver Kontakt der Teilnehmer untereinander ist wichtig. Positive Energien sollen fließen.

Bekleidung

Getanzt wird barfuß und in bequemer Kleidung. Auch Straßenkleidung ist erlaubt, denn jeder soll tragen, worin er oder sie sich wohl fühlt. Die Haare können offen getragen werden, es gibt keinen strengen Dresscode.

Viele der Nia Elemente werden auch auf dem Boden liegend oder sich räkelnd absolviert. Gerade die Übungen aus diesem Teil der Nia Stunde sind dafür konzipiert, die Wirbelsäule zu strecken und zu entlasten. Auf diese Weise wirkt sich Nia positiv auf die Gesundheit und Stärke des Rückens aus.

Auch das Herz-Kreislaufsystem wird durch regelmäßige Tanzeinheiten deutlich gestärkt.

Grundinformationen und Hinweise zu Nia

  • Der Spagat zwischen Tanz und Kampfkunst - Nia

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: the dancer © Alexander Yakovlev - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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