Im Zentrum von Nia steht die Selbstwahrnehmung des Trainierenden. Vor allem die Körperbalance, die Beweglichkeit und die Kraft sollen gestärkt und ausgebildet werden. Durch das sanfte, aber effektive Training ist diese Fitnessart auch für untrainierte Sportwillige geeignet.
Nia ist eine in Europa noch nicht weit verbreitete Trainingsform, die verschiedene bewährte Elemente miteinander verbindet, und zu einem gesunden, sanften und ausgewogenen Trainingskonzept zusammen fasst.
Dabei steht die fernöstliche Philosophie der Bewegung und des Lebensgefühls im Zentrum, was durch das Ausüben der Nia-Bewegungen zum Klang fernöstlicher Musik unterstützt wird. Dabei entsteht eine mystisch bis meditative Umgebung, die den Sportler vom Alltag abschalten und sich ganz auf seine Übungen konzentrieren lässt.
Die Abkürzung NIA steht dabei für "Neuromuskuläre Integrative Aktion" und beinhaltet ein komplettes Bewegungskonzept. Begründer und Erfinder der Nia-Bewegung sind der ehemalige Tennisspieler Carlos Rosas und die in den USA sehr bekannte Aerobic-Trainerin Debbie.
Nia soll vor allem Freude an der Bewegung vermitteln und dadurch Körper und Geist stärken. Das Konzept dient der ganzheitlichen Körperstärkung, zielt dabei jedoch weniger auf intensive Trainingserfolge oder messbaren Muskelaufbau.
Damit gehört Nia zu den so genannten sanften Trainingsmethoden, die weltweit eher von Damen als von Herren bevorzugt werden. Nia ist jedoch keine explizite Damensportart. Nia bedient sich sowohl östlicher als auch westlicher Einflüsse, Bewegungsformen und Elemente. Es verbindet Tanz, Kampfsport und Körperbeherrschung und erinnert optisch auch an Yoga. Der Genuss steht dabei an vorderster Stelle, das Nia Training soll keine schweiß treibende Quälerei sein, sondern Körper, Geist und Seele entspannen und erfreuen.
Nahezu jede Person kann an einem Nia Training teilnehmen, unabhängig von ihrem Alter und dem Zustand der körperlichen Fitness. Die Bewegungsabläufe werden fließend erlernt, so dass Anfänger zusammen mit Fortgeschrittenen trainieren können.
Neben den Muskeln und dem Herz-Kreislauf-System wird auch die Beweglichkeit, die Koordinationsfähigkeit und die Kondition verbessert. Balanceübungen aus dem Bereich des Tai Chi runden die Palette ab.
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