27. Oktober 2010
Die gute Koordinationsfähigkeit spielt nahezu bei jeder Sportart eine Rolle. Denn nur, wer seine Gliedmaßen und Muskelgruppen gut bewegen und zusammen spielen lassen kann wird auch den optimalen Bewegunsablauf erzielen können. Deshalb ist es immens wichtig, bereits im Kinder- und Jugendtraining ausreichend Koordinationsübungen anzubieten und immer wieder durchzuführen. Einige davon, die Kindern Spaß machen, zeigen wir Ihnen hier.
Jeder Trainer einer Kinder- oder Jugendgruppe wird es bestätigen: Junge Menschen, oft auch schon Kinder im Kindergarten - und Vorschulalter, verfügen häufig über eine geradezu verblüffend gut ausgeprägte Koordinationsfähigkeit. Auch ihre Reaktionen kommen schneller und gezielter als bei den meisten Erwachsenen. Durch ein gutes und ausgewogenes Training können diese Fähigkeiten noch verbessert und verfeinert werden. Auch Kinder, die in der körperlichen Entwicklung möglicherweise etwas hinterher hinken, können von einem solchen Training profitieren.
Koordinationsübungen für Kinder unterliegen zwei ganz einfachen Prinzipien: Sie müssen den Kindern Spaß machen, und sie müssen so angelegt sein, dass für die Kinder keine Verletzungsgefahr besteht. Hinzu kommt, dass Kinder an allem Spaß und Freude finden, das mit Balancieren zu tun hat. Und sie messen sich gern im Wettbewerb und im direkten Vergleich mit anderen.
Lassen Sie die Kinder einen Kreis bilden, in dem alle Übungen ausgeführt werden. Auf diese Weise haben die Kinder stets Blickkontakt zueinander und der Anreiz wird größer, eine Koordinations- oder Balanceübung möglichst lange und gut zu halten. Beginnen Sie die Übungen mit einigen einfachen Elementen. Auf diese Weise können Sie ganz unauffällig auch noch einmal die individuellen Fähigkeiten der Kinder kontrollieren und für sich einsortieren.
Lassen Sie die Kinder zuerst einbeinig stehen. Meistens finden einige Kinder dies zu langweilig. Unkonzentriertem Verhalten können Sie dadurch entgegen wirken, dass Sie die Aufgabenstellung erschweren. Wer sich also über den zu einfachen Storchenstand beschwert, den bitten Sie, die Augen zu schließen. Um den einbeinigen Stand ganz sicher auszuführen, können Sie die Kinder den angehobenen Fuß kreisen oder das ganze Bein hin und her schwenken lassen. Wechseln Sie beide Beine ab.
Lenken Sie die Konzentration der Kinder dann auf die Arme. Eine sehr gute Koordinationsübung ist es, die Arme gegenläufig zu kreisen. Wem dies zu wenig anspruchsvoll ist, der kann spontane Richtungswechsel mit einbauen. Sind die Arme ausreichend geübt, so werden sie in gegenläufigen Bewegungsmustern mit der Beinarbeit kombiniert.
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25.03.11 | |
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13.02.11 | |
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