20. Oktober 2010
Beim Ganzkörpertraining liegt der Schwerpunkt auf einer ausgewogenen Trainingsbalance. So sollen alle Partien und Muskelgruppen des Körpers möglichst gleichmäßig trainiert werden, um eine allgemeine Verbesserung des Gesundheitszustands, der Fitness und auch des Äußeren zu erzielen. Wichtiger Bestandteil des Ganzkörpertrainings ist auch das Cardiotraining. Doch wie kann der Anfänger sich in der Vielfalt der Möglichkeiten zurecht finden, und wie kann er sich einen guten Trainingsplan zusammen stellen? Einige nützliche Tipps geben wir Ihnen hier:
Sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene stehen beim Ganzkörpertraining nahezu unendlich viele Übungsmöglichkeiten zur Auswahl. Ein effektives Training besteht darin, diese optimal aufeinander abzustimmen und diejenigen auszuwählen, die Spaß machen, und die auch gut miteinander harmonieren. Keine ganz einfache Aufgabe.
Häufig passiert es dem Anfänger oder Einsteiger, dass er seinen Trainingsplan zu umfangreich anlegt, und ihn dann womöglich gar nicht mehr bewältigen kann. Schon auf halber Strecke lassen die Kräfte und die Kondition nach, und das Training muss abgekürzt oder vorzeitig beendet werden. Solche Erfahrungen sind jedoch gar nicht so sehr negativ, wie sie auf den ersten Blick erscheinen, denn sie zeigen dem Sportler seine eigenen Grenzen auf. Wer diese Erkenntnisse richtig deuten kann, dem wird es auch gelingen, seinen Trainingsplan anzupassen oder zu optimieren.
Als Anfänger sollten Sie daher zuerst einige grundlegende Überlegungen anstellen: So ist es zum Beispiel sehr wichtig, eine realistische Vorstellung davon zu haben, wieviel Zeit pro Woche Sie überhaupt in Ihr Training investieren können und möchten. Es macht einen großen Unterschied, ob Sie sich jeden Abend eine Stunde Zeit für Ihr Programm nehmen können, oder ob Ihnen nur das Wochenende bleibt, dafür aber ein etwas längerer Trainingszeitraum. Wichtig ist hier eine realistische Einschätzung, damit der erstellte Trainingsplan sich auch langfristig umsetzen und durchhalten lässt.
Am Anfang einer jeden Trainingseinheit sollte ein kürzeres oder längeres Cardio-Programm stehen, mit dem Sie Ihre Kondition verbessern. Bei einem Training im Studio kann dies eine 10- bis 15minütige Aufwärmphase auf dem Stepper, Laufband oder Fahrrad sein. Bei mehreren Trainingseinheiten pro Woche sollten Sie dagegen eine separate Cardioeinheit fest einfügen. Idealerweise an der frischen Luft, beim Radfahren, Laufen oder Schwimmen. Die übrige verbleibende Zeit sollten Sie gleichmäßig aufteilen in Übungen für Arme, Beine, Bauch, Rücken und Rumpf. So erhalten Sie einen optimalen Trainingsplan, den Sie auch mit Spaß und Erfolg durchführen können.
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