Flexibilitätstraining

Wirkt einer Verkürzung der Muskulatur entgegen und stabilisiert die Wirbelsäule

Ein Flexibilitätstraining soll neben dem intensiven Muskelaufbautraining die Muskeln dehnen sowie strecken und somit eine Muskelverkürzung verhindern. Die Gelenkbeweglichkeit, Körperhaltung und Regenerationsfähigkeit werden langfristig verbessert.

Yoga - Junge Frau liegt wippend auf dem Bauch und zieht die Beine an
Yoga - Dhanurasana © Kzenon - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Flexibilitätstraining

Ziele des Trainings

Die Zielsetzung des Flexibilitätstrainings ist es,

  • die Gelenkbeweglichkeit eines Sportlers zu steigern oder aber
  • zumindest ein bestimmtes Niveau zu konservieren.

Positiv beeinflusst werden können durch dieses Training zudem

Das erklärt sich dadurch, dass Flexibilität in nicht unerheblichem Maße den Ausformungsgrad anderer sportlich relevanter Basiseigenschaften, wie zum Beispiel die Kondition, mit beeinflusst. Nur ein auf diesem Gebiet trainierter Sportler wird sich komplexere Bewegungsabläufe schnell zu eigen machen können.

Vorbeugung von Verletzungen

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil des Flexibilitätstrainings ist schließlich die Vorbeugung von Verletzungen: Je trainierter der Muskel, desto geringer die Gefahr diesen durch zu starke Dehnung verletzungsfördernd zu beanspruchen.

Trainingsmethoden

Das Flexibilitätstraining kann dynamisch oder statisch betrieben werden. Bei der dynamischen Methode wird sowohl das Gelenk als auch der Muskel in der Form eines Federns oder Wippens ständig bewegt; der Effekt ähnelt dem eines Ausdauertrainings. Bei der statischen Variante dagegen wird das Gelenk in einer bestimmten, gerade noch schmerzfreien Position für eine gewisse Zeit gehalten.

Trainingshinweise

Flexibilitätstraining muss immer durch ein Aufwärmprogramm eingeleitet werden. Die erhöhte körperliche "Betriebstemperatur" führt auch zu einer besseren Durchblutung der Muskeln und damit zu einer Verringerung der Muskulaturreibung.

Die einzelnen Übungen sollten immer nur bis zu dem Dehnungsgrad ausgeführt werden, an dem ein leichtes Ziehen zu spüren ist. Ziel sollte es sein, diesen Dehnungsgrad in kleinen Schritten zu vergrößern, bis die persönliche Dehngrenze erreicht ist.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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