10. Oktober 2009
Mit Freunden oder Familienmitgliedern Sport zu treiben macht Spaß und ist eine gute Möglichkeit, sich gegenseitig zu motivieren und gemeinsam den inneren Schweinehund zu überwinden. Forscher der Universität Oxford haben jetzt herausgefunden, dass Training im Team darüber hinaus auch abhärtet.
Versuche mit 12 hauseigenen Rudersportlern zeigten, dass diejenigen, die in einer Gruppe trainiert hatten, im Anschluss deutlich mehr Schmerz ertrugen, als Einzelsportler. Um dies zu messen, prüften Forscher wie lange die Probanden eine Blutdruckmanschette um den Arm geschnürt ertragen konnten. Vor jeder Testreihe erlebten die Männer das gleiche Maß an Anstrengung.
Die Autoren der Studie vermuten, dass bei gemeinsamer sportlicher Betätigung mehr Glückshormone ausgeschüttet werden. Womöglich lasse sich mit diesem Effekt auch erklären, warum gemeinsames Tanzen oder Lachen eine starke Verbundenheit zwischen den Beteiligten auslöst.
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