Bodyforming - Prinzip und Wirkung

Junges Paar trainiert am Boxsack
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  • von Paradisi-Redaktion

Wer seinem Körper etwas Gutes tun möchte, kann aus einer Vielzahl an sportlichen Programmen wählen. Ihr Problem liegt jedoch darin, dass sie sich beinahe ausschließlich der Fitness widmen. Das sogenannte Bodyforming will Bauch, Beine und Po aber ganzheitlich attraktiver gestalten.

Das Bodyforming als neuer Trend

Nicht alleine der Sport ist es, der das Aussehen auf Vordermann bringt. So effektiv das Laufen und Gewichtheben auch sein mag, der Weg zum Wohlbefinden führt ebenso über weitere Aspekte. Hierbei nimmt die Ernährung gleichermaßen einen wichtigen Stellenwert ein wie das Beseitigen kleiner optischer Mängel.

Das Bodyforming darf also wörtlich verstanden werden: Der Körper wird nach den Wünschen der Anwender geformt. Diese treffen sich meist in kleineren Gruppen, trainieren gemeinsam und können im Gespräch mit dem Coach gezielt auf die weitere Bearbeitung der individuellen Problemzonen eingehen.

Viele Bestandteile aus jener Forschung, die sich einem gesunden und vitalen Leben verschrieben hat, laufen hier folglich ineinander.

Der Sport

Grundsätzlich basiert das Bodyforming auf einem Training, das die Elemente der Gymnastik und des Muskelaufbaus in schneller Abfolge miteinander kombiniert. So wird eine Mischung aus Tanz, Kampfsport, Kraftbetätigung und Aerobic dazu genutzt, um einerseits den Körper zu kräftigen, andererseits aber ebenso eine Belastung allzu stark beanspruchter Partien des Leibes zu vermeiden.

Die gesamte Haltung verbessert sich, womit in der Folge nicht alleine ein Anstieg des Wohlbefindens einhergeht, sondern ebenso die Energie für den Alltag angehoben wird. Daneben können die Arme, Beine, der Bauch oder der Rücken hier nach Bedarf trainiert werden.

Durch den gleichzeitig eintretenden Effekt der Fettverbrennung stellen sich die ersten sichtbaren Resultate meist nach wenigen Wochen ein.

Die Ernährung

Die zweite Grundsäule des Bodyforming besteht in einer gründlichen Analyse der regelmäßig verzehrten Speisen sowie einer daraus folgenden Änderung der Angewohnheiten. So ist es zunächst entscheidend, welche Lebensmittel gegessen werden und welche Qualität diese besitzen.

Im Regelfall wird Ungesundes gestrichen und durch Obst, Gemüse sowie Getreide ersetzt. Aber auch die sonstigen Essgewohnheiten beeinflussen das Wohlbefinden: Wann speisen wir und wie viel muten wir dabei unserem Organismus zu? Mit einem Ernährungsberater, der nicht zwangsläufig auch der Coach des Sportprogramms sein muss, werden diese Fragen erläutert und eine langfristige Umstellung angestrebt.

Konsumiert der Körper ausschließlich gesunde Produkte, kann er auf Dauer selbst regenerieren.

Die Physis

Der dritte Baustein des gesamten Systems liegt in der Verbesserung der körperlichen Fähigkeiten. Das geschieht etwa mit Massagen, Wärmebehandlungen oder dem gezielten Abbau muskulärer Schwachstellen, die während der Sporteinheit nicht isoliert trainiert werden können.

Hierbei wird somit der Kontakt zu einem Physiotherapeuten gesucht, der neben den Muskeln auch den gesamten Bewegungsapparat und das Knochenskelett des Menschen im Blick behält.

Gerade für Personen, die lange Stunden am Tag vor dem Computer sitzen oder aufgrund schwerer körperlicher Arbeit unter Abnutzungserscheinungen der Gelenke leiden, dürfte dieser Aspekt des Programms sehr wichtig sein.

Aber selbst, wer von diesen Problemen nicht betroffen ist, kann unter einer wohligen und heilsamen Massage zumindest körperlich und seelisch entspannen – die Basis für die schweren Aufgaben des Alltags wird hier gelegt.

Die Kosmetik

Den letzten Eckpfeiler des Konzepts nimmt die ganzheitliche Kosmetik ein. Gemeint ist dabei nicht zwingend die Maniküre oder die Faltenbehandlung. Vielmehr wird grundsätzlich an den sichtbaren Problemzonen gearbeitet.

Sie können etwa in der medizinischen Beseitigung des Körperfetts liegen oder in der Behandlung von Leberflecken, Warzen und Ähnlichem zu sehen sein.

Daneben wird eine regelmäßige Pflege der Haut ermöglicht, um dem Körper bis ins letzte Detail zur Schönheit zu verhelfen.

In welchem Umfang die Maßnahmen vorgenommen werden, sollte der Betroffene stets im Einzelfall mit seinem Therapeuten besprechen, da viele Möglichkeiten offenstehen, aber nicht jede davon tatsächlich als notwendig erachtet wird und unter Umständen auch gar nicht empfehlenswert sein muss.

Nach vorheriger Beratung

Mag der sportliche Teil des Bodyforming für viele Anwender noch eine relativ kleine Hürde darstellen, so empfiehlt es sich, die weiteren Aspekte ausschließlich in enger Abstimmung mit dem Coach anzugehen.

Hierbei handelt es sich um grundlegende Veränderungen des Alltags – etwa in der Frage der Ernährung oder der Körperpflege. Zudem kann es einige Monate andauern, ehe die ersten Ergebnisse bewundert werden können.

Die Arbeit am eigenen Aussehen wird von einer langwierigen Disziplin getragen, darf durchaus als mühsam erachtet werden, sollte aber zu einer Steigerung des Wohlbefindens, der Gesundheit und des Selbstwertgefühls führen.

Der Körper als Gesamtkunstwerk – die Schönheit als eigenes Aushängeschild. Das Bodyforming macht's möglich.

Grundinformationen und Hinweise zum Fitnesstraining

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Kampfsport-Paar © Kzenon - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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