Erreichen Sie Ihre Fitnessziele durch Kampfsport

Zwei Sportler beim Karate draußen
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  • von Paradisi-Redaktion

Es gibt eine nicht gerade kleine Gruppe an Menschen, die sich mit den immer wiederkehrenden Abfolgen und Möglichkeiten im Bereich des Fitnesssports nicht länger als zwei bis drei Jahre sympathisieren kann. Mit der Zeit stellt sich unmotiviertes Verhalten ein und die Leistung, der Spaß und die Regelmäßigkeit nehmen zusehends ab.

Für diese Menschen bietet ein leistungsorientiertes Aufbauprogramm eine nachvollziehbare Richtung, regelmäßige Abwechslung und stete Motivation. Die Rede ist vom Kampfsport.

Hier gibt es eine große Palette an unterschiedlichen Kampfsportzielen und darüber hinaus diversen Kombinationsmöglichkeiten der Kampfsportarten selbst. Es gibt keine wahre Kampfkunst, sondern die in Einklang bringenden Komponenten von Körper, Geist und Kraft sowie die Stärkung des Selbstvertrauens, der Abwehrmöglichkeiten und im besten Fall der optimalen und verletzungsminimalen Bekämpfung eines gegnerischen Angriffs.

Ein Dojo finden

Sie können sich in Ruhe einer ausgiebigen Recherche widmen und je nach eigenen Kriterien die Dojos - so bezeichnet man die Trainingsstätten im asiatischen Kampfsport - die Trainingsphilosophie, den jeweiligen Meister und seine Schüler sowie das Gruppenklima des Dojos in Erfahrung bringen.

Oftmals genügt dabei ein Abend im Internet. Mittlerweile haben die meisten guten Dojos eine aussagekräftige Internetpräsenz, so dass Sie sich anhand der Internetseiten bereits ein Urteil bilden können.

Suchen Sie sich zwei bis drei Adressen heraus, die Ihnen zusagen und gehen Sie zu den meistens angebotenen gratis Probestunden. Es ist von Vorteil, wenn Sie von Anfang an für sich entscheiden, ob Sie erst eine Kampfsportart von Grund auf lernen und verstehen wollen oder ob Ihnen das nicht so wichtig ist und Ihnen Ihre Fitness und der Spaß im Vordergrund steht, so dass Sie auch zu einem Kurs, der aus Kombinationen von mehreren Kampfkünsten besteht, ja sagen würden.

Für den Trainer oder Meister ist es einfacher, wenn Sie ihm bereits beim ersten Besuch sagen können, was Ihnen im Training wichtig ist.

Der Trainingsablauf

Das Kampfporttraining selbst hat viele körperliche und vor allem auch persönlichkeitsstärkende Aspekte aufzuweisen. In erster Linie haben Sie für gewöhnlich zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche.

In diesen Trainingseinheiten lernen Sie im Wechsel Theorie, die anhand von Vorzeigen und Nachmachen gelehrt wird und Praxis, die oft in einer Kata, dem sogenannten Schattenkampf mit festgelegten Schritt- und Schlagmustern, erfolgt oder dem Partnerkampf.

Dabei wird darauf geachtet, dass man sich während der Partnerübung nicht verletzt, sondern einen Sicherheitsabstand zum anderen hält - 2-5 Zentimeter, wenn es um Schläge geht - abgeschwächte Schläge und Tritte setzt oder bei Würfen nicht die ganze Kraft in den Aufprall setzt, sondern den anderen beim Aufsetzen auf den Boden unterstützend führt, so dass das Aufsetzen sanft erfolgt.

Wie viel Kampfsport darf es sein?

Wer seine Fitness und die Regelmäßigkeit in den Vordergrund stellen möchte, muss nicht an den zu Kampfsportarten zugehörigen Wettkämpfen teilnehmen. Sie können sich Ihr kampfsportorientiertes Training bei kulanten Meistern und Trainern im besten Fall frei wählen.

Letztlich ist es auf diese Weise Ihre Verantwortung, wie Sie sich weiterbilden und wie Sie Ihren Fitnessplan umsetzen. Menschen, die sich und Ihren Fitnessrahmen noch nicht so gut einschätzen können, sollten sich auf die erfahrenen Ratschläge der Meister einlassen und mit der Zeit für sich abwägen, was Ihnen gut tut und worauf Sie verzichten können.

Da es nicht die wahre Kampfkunst gibt und im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte Philosophien ihre Wege kreuzten und gegenseitig befruchteten, müssen Sie sich auch nicht nur einer Kampfkunst verschreiben. Lernen Sie so viele Künste wie möglich kennen und verweilen Sie bei den einzelnen so lange, wie diesen Ihren Bedürfnissen entspricht.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Two warrior © GIS - www.fotolia.de

Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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