19. September 2008
Von Andreas Hadel
Kürzer werdende Tage und sinkende Temperaturen können selbst passionierte Fitness-Anhänger in passive Stubenhocker verwandeln. Der Schlüssel, um das ganze Jahr über in Form zu bleiben, liegt in der Wahl des richtigen Trainingsprogramms und der treibenden Motivation.

Bei nasskaltem Wetter kommt es auf die Kleidung an
Es ist zwar ein verlockender Gedanke, die kühlen Monate zu dösend überwintern, aber wer sich auch in dieser Zeit zu einem regelmäßigen Workout aufraffen kann, wird im Frühjahr reich belohnt, weil es keinen Winterspeck gibt, den man zu Leibe rücken müsste.
Angesichts der vor uns liegenden Saison der dicken Jacken und weiten Pullover, ist es alles andere als leicht, mehrmals in der Woche voll engagiert und überzeugt ins Fitnessstudio zu gehen oder zum Sportverein zu fahren. Immerhin müssen wir uns erst wieder in knapp sechs Monaten in Badehose und Bikini der staunenden Masse entblättern. Es gibt jedoch Wege, wie Sie ihre Motivation trotzdem hoch halten können.
Zählen Sie die Vorteile auf: Schreiben Sie alle Gründe auf, warum es sich lohnt, fit zu bleiben. Dinge wie zum Beispiel öfter gute Laune oder mehr Energie und Elan bei der Arbeit zu haben. Platzieren Sie die Liste irgendwo, wo Sie ihnen regelmäßig ins Auge fällt. Dieses "Erinnere-mich" wird Ihnen treue Dienste leisten, wenn der Tag wieder einmal stressig war und Sie sich am liebsten nur noch ins Bett verkriechen möchten.
Halten Sie es einfach: Nehmen Sie sich nicht mehr vor, als pro Woche dreimal Sport zu treiben. Wenn Sie öfters in ihre Turnschuhe schlüpfen ist das super, falls nicht, ist das dreimalige Training völlig ausreichend. Verwandeln Sie ihre Freizeit nicht auch noch in eine Stressfalle, indem Sie sich einem Trainingsregime unterwerfen, das eher zu ambitionierten Wettkampfathleten passen würde. Wenn man fit werden und bleiben möchte, kommt es in erster Linie auf die Regelmäßigkeit an.
Legen Sie Köder aus: Die Aussicht auf eine Belohnung ist meistens genug, um selbst die überdurchschnittlich trägen unter uns auf das Laufband zu bekommen. Legen Sie sich eine Trainingssparbüchse zu. Und nach jedem absolvierten Workout stecken Sie dort einen oder mehr Euro herein. Nach einer bestimmten Zeit, sagen wir drei Wochen, nehmen Sie dieses Geld und belohnen sich damit mit einer unverschämt leckeren Pizza oder einen Theaterabend.
Trotz der niedrigen Temperaturen und des häufigeren Regens ist es immer noch möglich, draußen zu trainieren. Aber auf die richtige Wahl der angemessenen Kleidung kommt es an. Wintersportler empfehlen jedes Jahr aufs neue, dass man sich in mehrere Schichten kleiden sollte. Dabei sollte man sowohl auf Fleece, als auch synthetischen Stoffen zurückgreifen, um den Körper warm zu halten, aber gleichzeitig Feuchtigkeit weiterzugeben. Je kälter und beißender das Wetter wird, um so mehr drängt sich auch die Empfehlung auf, mit Mütze, Handschuhen und ggf. Gesichtsmaske die morgendliche Runde durch den Park anzutreten. Auch wenn es kalt ist, bleibt es wichtig, dass Sie genügend Flüssigkeit zu sich nehmen. Überhitzte Räume und trainieren in dicker Kleidung kann zu sommerlichen Schweißverlust führen.
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