Planen, essen, dehnen: Wie Sie drei typische Fitnessfehler vermeiden

Brünette Frau am Fitnessgerät, sieht zur Seite
  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Fitness ist etwas, das man manchmal nur schwer definieren kann. Denn echte Fitness ist mehr, als nur der tägliche Gang zum Fitness-Studio. Fitness ist ein Lebensstil und schlicht menschliches Verhalten. Und wie bei allen Dingen schleicht sich auch hier mit der Routine der ein oder andere Fehler ein, den man nicht sofort als solchen erkennt. Die folgenden Zeilen nennen die drei häufigsten Fitness-Fehler, die Anfängern und Profis gleichermaßen unterlaufen können.

Fitness-Fehler Nr. 1: Sie haben keine Agenda und keinen Plan

Es ist für den Erfolg ausschlaggebend, dass Sie nach einem langfristig angelegten Plan trainieren, der mehrere Intensitätsstufen durchläuft und entsprechend notwendige Regenerationsphasen beinhaltet. Professionelle Trainer sprechen hierbei von Periodisierung.

D.h. der Trainingsplan ist in einzelne Zeitspannen unterteilt, die je einen anderen Schwerpunkt haben. Das könnte zum Beispiel so aussehen:

Gehen Sie nie ins Fitness-Studio oder in den Trainingskeller ohne eine genaue Vorstellung davon zu haben, was Sie tun werden. Ohne Plan trainieren Sie nicht zielgerichtet und werden daher auch nur zufälligen Erfolg haben.

Wenn Sie schnell Ihre Fitness-Ziele erreichen wollen, kommen Sie um einen Plan nicht herum. Machen Sie sich klar, was Sie eigentlich erreichen wollen und stellen Sie dementsprechend einen effizienten Trainingsplan auf.

Fitness-Fehler Nr. 2: Sie versuchen eine schlechte Ernährung durch intensive Workouts auszugleichen

Nehmen wir einmal an, Sie tanken aus Versehen Benzin anstelle von Diesel. Würden Sie dann auf die Idee kommen, den Fehler durch besonders umsichtiges Autofahren auszugleichen? - Wahrscheinlich nicht.

Und zwar deshalb, weil die Fahrtechnik herzlich wenig an der Zusammensetzung des zugeführten Brennstoffes ändert. Und genauso wie mit den Sprit und dem Auto verhält es sich mit der Ernährung und unserem Körper.

Wenn wir uns schlecht ernähren, kann kein Training der Welt den Schaden wieder gut machen.

Sicherlich können wir ein Plus an Kalorien durch einige intensive Workouts relativieren, allerdings bleibt der potentielle Schaden, den Transfettsäuren, übermäßiger Alkoholkonsum und Süßigkeitenfressattacken anrichten, mehr oder weniger bestehen. Diese können nur durch ein langfristig gesunde Ernährungsweise ausgeglichen werden.

Außerdem ist fraglich, wie intensiv Sie ohne eine ausgewogene Kost trainieren können. Wenn Sie sich nicht um den Lohn der harten Trainingseinheiten im Fitness-Studio bringen wollen, zeigen Sie beim Essen die gleiche unnachgiebige Selbstdisziplin wie im Spinning-Kurs.

Fitness-Fehler Nr. 3: Sie ignorieren Dehnübungen

Stretching wird von vielen, die nicht gerade von Yoga begeistert sind, als notwendiges Übel beim Auf- oder Abwärmen betrachtet.

Wann immer sich eine Ausrede bietet, werden die Dehnübungen in aller Regel erst gar nicht ausgeführt. Dabei ist das Stretching genauso wichtig wie das eigentliche Training auf dem Laufband oder am Hantelständer.

Selbst wenn Sie nicht daran interessiert sind, so gelenkig wie ein Zirkusartist zu sein, sollten Sie die Stretching-Übungen regelmäßig ausführen. Das Dehnen von Muskeln, Bändern und Sehnen beschleunigt nicht nur den Regenerationsprozess, sondern vermeidet auch Haltungsschäden, da eine gute Flexibilität sicher stellt, dass wir unsere Gelenke in den richtigen Winkeln und Stellungen benutzen.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: Frau und Kraftmaschine © Kzenon - www.fotolia.de

Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom

Weitere Artikel zum Thema