Zu viel des Guten - So erkennen Sie Übertraining

Kalender mit "Lauftraining"-Eintrag, darüber Laufschuh
  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Wer sich von den lästigen Pfunden, die sich in der Bauch- und Hüftregion stoisch festgesetzt haben, befreien will, kommt neben einer ausgewogenen Diät nicht um ein Trainingsprogramm herum. Sport ist nicht nur der Schlüssel zum schnellen Diäterfolg, sondern garantiert auch, dass Sie die weiche Mittelpartie langfristig in ein straffes Six-Pack verwandeln. Doch wie bei allem im Leben ist auch beim Fitnesstraining das richtige Maß gefragt. Denn wer zu viel trainiert, sabotiert trotz hehrer Absichten sich selbst.

Gerade Personen, die mit einer Diät anfangen oder einen neuen Trainingsplan beginnen, gehen hoch motiviert in das Fitness-Studio und lassen es richtig krachen. Doch zum Training gehört auch das Ausruhen. Wer das außer Acht lässt, schlittert ziemlich schnell ins Übertraining. Ein Zustand, in dem unser Körper völlig überlastet ist und nicht mehr richtig funktionieren kann.

Aber wie erkennt man, ob man gerade übertrainiert ist oder sich auf den Weg dahin befindet? - Achten Sie auf die folgenden Symptome und fahren Sie ggf. Ihr Trainingspensum herunter, um Verletzungen und Stagnationen beim Fettabbau zu vermeiden.

Leistungsabfall

Das Gewicht, das Sie beim Bankdrücken in der letzten Woche noch ziemlich souverän bewegt haben, fühlt sich jetzt tonnenschwer an? Dann sollten Sie über einen zusätzlichen Erholungstag nachdenken. Plötzliche Leistungseinbussen sind meist ein untrügliches Zeichen dafür, dass Sie sich zu viel zumuten.

Beim Ausdauertraining wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren sind die plötzlichen Leistungseinbussen besonders extrem und kaum zu übersehen.

Desinteresse am Training

Wenn es Ihnen zunehmend schwerer fällt, sich für das tägliche Training zu begeistern, könnte dies auf Übertraining hindeuten. Nehmen Sie aber die eigene Bequemlichkeit nicht als willkommene Ausrede, um ein Workout unnötig ausfallen zu lassen. Achten Sie zudem darauf, ob Sie in letzter Zeit unter Stimmungsschwankungen leiden.

Wenn wir körperlich zu sehr erschöpft sind, sei es durch Training oder durch den Beruf, neigen wir zu Depressionen, Wutanfällen, Angst und Unkonzentriertheit.

Erhöhter Ruhepuls

Ein erhöhter Ruhepuls gehört zu den zuverlässigsten und eindeutigen Symptomen des Übertrainings. Gerade Läufer und andere Ausdauersportler können dies besonders gut feststellen, weil Sie meistens ihre Pulsfrequenz regelmäßig messen.

Müdigkeit und Einschlafprobleme

Das gleichzeitige Auftreten von Müdigkeit und Einschlafproblemen ist ein weiteres untrügliches Zeichen dafür, dass Sie sich zu oft an Ihre Belastungsgrenzen führen. Ehrgeizige Fitness-Sportler reagieren auf die latente Müdigkeit nicht selten mit einem Workout, um die "faulen Knochen" auf Trab zu bringen.

Zwar bringt das einen Energieschub, allerdings ist der nur von extrem kurzer Dauer. Insbesondere dann, wenn Sie zudem an Schlafproblemen leiden. Wenn wir übertrainiert sind, ist unser Pegel an Stresshormonen deutlich erhöht, wodurch wir uns unruhig fühlen und nur schwer einschlafen können.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: Lauftraining © Peter Atkins - www.fotolia.de

Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema