20. Oktober 2010
Wer Fitnesstrainer werden möchte, dem stehen viele unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten zur Auswahl. Die meisten davon sind von den Lerninhalten und Lernzielen her vergleichbar und weisen eine hohe Qualität auf. Je nach Anbieter unterscheiden sich jedoch die Preise für die Ausbildung zum Teil sehr stark. Wer Wert auf eine fundierte und einheitlich geregelte Ausbildung legt, die sowohl national als auch international anerkannt ist, der sollte eine Ausbildung machen, die mit dem Erwerb der Trainerlizenz abschließt.
Eine solche Ausbildung zum Fitnesstrainier mit C-Lizenz, B-Lizenz oder A-Lizenz bietet zum Beispiel der Fachsportlehrerverband im Deutschen Sportlehrerverband an. Die Ausbildungsinhalte sind genormt und entsprechen internationalen Anforderungen. Die einzelnen Module der Lizenzen bauen aufeinander auf, wobei die C-Lizenz zuerst absolviert werden muss und die A-Lizenz die höchste Qualifikation darstellt.
Diese Lizenz wird auch "Trainerassistent" genannt. Der Inhaber der C-Lizenz unterstützt den A-Lizenz Trainer oder Fachsportlehrer bei seinem Unterricht. Die C-Lizenz ist ideal für Fitnesstrainer, die in Teilzeit arbeiten möchten. Ein zusätzliches Intensiv-Modul kann gewählt werden, um die schnelle Einsatzbereitschaft des C-Lizenz Fitnesstrainers im Fitness Studio zu erreichen.
Häufig enthält die B-Lizenz auch zugleich den die Qualifikation zum Übungsleiter DOSB. Die B-Lizenz Fitnesstrainer richtet sich an Fitnesstrainer, die in einem guten und qualitätsorientierten Fitness Studio arbeiten möchten. Hier wird als Einstellungsbedingung in der Regel mindestens die B-Lizenz verlangt. Die Lerninhalte stammen aus den Bereichen Sportmedizin, Ernährungswissenschaft, Sportpsychologie und Trainingswissenschaft. Besonders der Umgang mit den späteren Kunden wird hier geschult.
Die höchstmögliche Qualifikation des Fitnesstrainers ist die A-Lizenz. Es werden intensive und fundierte Kenntnisse im Bereich Fitness- und Gesundheitssport vermittelt. Der A-Lizenz Fitnesstrainer kann Trainingspläne erstellen, sowohl für den Breiten- als auch für den Leistungssportler. Er kennt die Mechanismen des Kraft- und Ausdauertrainings und ist selbst in der Lage, ein solches Training mit seinen Kunden zu absolvieren. Medizinische Kenntnisse sind notwendig, um Kunden mit gesundheitlichen Problemen oder Gewichtsproblemen einen individuellen und guten Trainingsplan zu erstellen. Die psychologische Motivation der Kunden wird separat vermittelt. Das Ausbildungsprogramm zur A-Lizenz ist sehr anspruchsvoll und zeitaufwändig und verlangt die vorherige Absolvierung der C- und B-Lizenz. Deshalb sind A-Lizenz Trainer vergleichsweise selten und auf dem Arbeitsmarkt sehr begehrt. Mit dieser Ausbildung kann im Fitnesssport Karriere gemacht werden.
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