31. August 2010
Zwei Doping-Kontrolleure der Firma "Serco" sollen Proben mit eigenem Urin zur Kontrolle eingeschickt und dafür jeweils 434 Euro erhalten haben. Eigentlich sollten sie zu einem Handballspiel der in der 2. Bundesliga Süd fahren und dort jeweils vier Urinproben nehmen. Doch wie die Spieler mitteilten, wären bei dem Turnier keine Proben genommen worden, was auch niemandem komisch vorkam, da nicht immer kontrolliert wird.
So soll das Kölner Institut für Biochemie angeblich Proben der beiden Mitarbeiter erhalten haben, denn laut DNA-Test stammten diese von ein und derselben Person. Ob sich der Verdacht bestätigt, wird sich anhand einer weiteren DNA-Untersuchung zeigen; die Mitarbeiter, denen Betrug und Urkundenfälschung vorgeworfen wird, haben sich jedenfalls noch dazu geäußert.
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