Zielgruppe, Ablauf und Effekt: Das Cardio-Workout Body-Combat kurz erklärt

Wer auf der Suche nach einem kraftvollen und energiegeladenen Cardioworkout ist, sollte sich einmal die Trendsportart Body-Combat ansehen. Zu mitreißenden Rhythmen werden dabei Elemente aus unterschiedlichen Kampfsportarten, wie Karate, Boxen oder Thai-Chi, angewandt. Alllerdings handelt es sich um eine gänzlich körperlose Sportart. Informieren Sie sich über die Merkmale, Wirkung und Abläufe des Body-Combat.

Welche Bereiche des Körpers beim Body-Combat trainiert werden, wieviel Kampfsport darin steckt und an welche Zielgruppe es sich richtet

Das Cardio-Workout Body-Combat kurz erklärt

Body-Combat ist seiner Struktur nach ein Cardio Workout Programm, das sich eher an Personen richtet, die kraftvoll und mit voller Energie trainieren möchten. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um eine junge Zielgruppe, die auch die Unterstützung der lauten und schnellen Rhythmen zu schätzen weiß, die untrennbar mit dem Body-Combat verbunden sind. Ältere Teilnehmer können hier zwar auch etwas für ihre Gesundheit tun, sind in der Praxis jedoch eher bei den Übungsstunden zu finden.

Zielpersonen

Das Body-Combat richtet sich an Personen, die ihre Leistungsfähigkeit durch ein Cardio Programm erhöhen wollen, die sich aber gleichzeitig auch total verausgaben möchten. Energische und schweißtreibende Bewegungen gehören hier dazu. Dies macht Body-Combat für viele junge Menschen interessant, denen die typischen Fitness-Gymnastik Stunden zu wenig herausfordernd sind, und für die Aerobic keinen Reiz hat.

Bestandteile des Body-Combat

Die Elemente des Body-Combat stammen nicht aus dem Tanz, sondern aus verschiedenen Kampfsportarten wie

Die Elemente werden körperlos zu einer Choreographie oder rhythmischen Abfolge verbunden. Mit Schlägen, Tritten und Kicks, die sich jedoch niemals gegen Personen richten, sondern immer absichtlich ins Leere zielen, können sich die Teilnehmer so richtig abreagieren.

Ein aggressives Verhalten das über die sportlichen Übungen hinaus gehen würde, ist beim Body-Combat nicht gewünscht. Die aktive und mitreißende Sportgymnastik kann genutzt werden, um negative überschüssige Energien ganz gezielt los zu werden.

Effekte

Neben dem Abbau von Aggressionen fördert es auch die Fettverbrennung und trägt stark dazu bei, die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems zu verbessern. Ganz spielerisch werden nebenbei auch noch die koordinativen Fähigkeiten der Teilnehmer geschult.

Wieviel Kampfsport in Body-Combat steckt

Wir können Sie beruhigen. Body-Combat ist eine komplett friedfertige Sportart. Aggressiv an ihr ist eigentlich nur die Namensgebung, die jedoch eine jüngere Zielgruppe sehr stark und positiv anspricht.

Vielerorts werden heute martialische Begriffe genutzt, um positive Eigenschaften eines Produkts oder Programms heraus zu stellen. In diesem Fall steht "combat" einfach dafür, dass die Sportart sehr anstrengend und fordernd ist. Die tatsächliche Zielgruppe hat die Namensgebung gut angenommen, wie steigende Teilnehmerzahlen beweisen.

Körperloses Training

Im Unterschied zu den meisten Kampfsportarten läuft Body-Combat jedoch komplett körperlos ab. Hier trainieren auch nicht zwei Partner miteinander oder gar zwei Gegner gegeneinander. Body-Combat findet wie Aerobic oder Hip Hop in einer Gruppe statt.

Der Aufbau ist wie üblich so, dass alle Teilnehmer sich vor dem Spiegel aufstellen und von einem Trainer oder Instructor angeleitet werden. Dabei führen alle Teilnehmer dieselben Bewegungen aus und konzentrieren sich dabei ganz auf ihren eigenen Körper und ihre eigene Leistungsfähigkeit.

Trainingsziele

In keinster Weise geht es beim Body-Combat darum, kämpferische Handlungen auszuführen oder die Kräfte am Partner oder Gegner zu messen. Die Bewegungen der fordernden und leistungssteigernden Sportart muten jedoch kämpferisch an, wie es der Name ja auch bereits vorgibt.

  • Armbewegungen werden häufig mit Schlägen,
  • Beinbewegungen vielfach mit Tritten oder Kicks verstärkt.

Diese Schläge, Tritte und Kicks zielen jedoch jederzeit ins Leere. Sie verleihen der Sportart eine höhere Dynamik und sind den Teilnehmern als Bewegungsablauf auch sehr schnell nahe zu bringen. Body-Combat ist jedoch eine Fitness-Sportart, deren Ziel die Verbesserung der körperlichen Kondition ist.

Welche Bereiche des Körpers beim Body-Combat trainiert werden

Per Definition gilt Body-Combat als eine Sportart, die das Herz-Kreislauf-System besonders stark fördert und fordert. Auch wenn eine einzelne Unterrichtseinheit meist nur 45 Minuten dauert, zählt das Body-Combat somit zu den Ausdauersportarten.

Alle diese Sportarten haben das gemeinsame Ziel, die Ausdauer, Kraft und Kondition zu verbessern. Sie regen den Fettstoffwechsel an und wirken sich dadurch nicht nur auf das Herz-Kreislaufsystem, sondern auf den gesamten Organismus positiv auf.

Schlagdynamik

Ein Schlag verfügt beispielsweise natürlich über eine ganz andere Dynamik als dies eine normale Armbewegung tut. Über den Vergleich des Schlages sind die Übungen den Teilnehmern auch sehr viel einfacher zu vermitteln. Durch die erhöhte Dynamik sind auch die Auswirkungen auf den Körper viel größer. Body-Combat fördert ganz gezielt einzelne Muskelgruppen.

Die Arme, sowohl Unterarme als auch Oberarme, kommen bei den Schlägen ganz gezielt zum Einsatz. Durch das Ballen der Faust wird der Impuls auf den Unterarm zusätzlich verstärkt. Die ruckartige und harte Schlagbewegung nach vorne, schräg oben oder schräg unten beansprucht die Muskulatur zusätzlich.

Beinarbeit

Ebenso verhält es sich bei den Kicks und Tritten, die sich sehr stark impulsgebend auf die Beinmuskulatur auswirken. Doch nich nur die Gliedmaßen werden beansprucht. Durch die starke Vorwärtsbewegung wird es auch notwendig, dass der Körper das entstehende Ungleichgewicht ausmittelt. Dies geschieht mit Hilfe der Beinmuskulatur, aber auch der Rumpf-, Bauch- und Schultermuskulatur. So werden beim Body-Combat nahezu alle Muskelgruppen des Körpers bewegt und benötigt.

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